„Gott.Ich.Welt“

Veranstaltungsreihe startet am 7. Juni in Mayen/Kostenlose Tickets buchbar

Daniel Schmidt ist am 7. Juni im Format 'Talk Kirche - Gott.Ich.Welt' zu Gast in Mayen. Foto: © Marco Grundt
Daniel Schmidt ist am 7. Juni im Format 'Talk Kirche - Gott.Ich.Welt' zu Gast in Mayen. Foto: © Marco Grundt

5.06.2026

 

Kirche trifft Burgfestspiele - eine Kooperation bringt interessante Gäste nach Mayen

 

Von Julia Fröder

 

(Mayen/jf) – „Zwischen Hölle und Hoffnung“, „Unter Heiden“ und „Haltung und Resilienz“ – diese unterschiedlichen Titel vereint das Format „Talk Kirche – Gott.Ich.Welt“ der „exxtra“-Reihe der Burgfestspiele, die in Kooperation mit dem Pastoralen Raum Mayen und der Katholischen Erwachsenenbildung (KEB) Koblenz stattfindet. Die Veranstaltungen mit Daniel Schmidt, Wirt der legendären Kiezkneipe Elbschlosskeller auf St. Pauli, Bestseller-Autor Tobias Haberl und Schauspielerin Verena Rendtorff finden im Alten Arresthaus (Stehbach 31) in Mayen immer sonntags von 14 bis 16 Uhr statt und sie sind für alle Interessierten kostenlos.

 

Den Anfang macht am 7. Juni Daniel Schmidt, der von St. Pauli und seinem Glauben an Gott berichten wird. „Die Besucher erwartet ein Nachmittag voller Emotionen. Ich werde radikal und ehrlich von meinem Leben berichten und kein Blatt vor den Mund nehmen“, macht der 41-Jährige neugierig auf die Lesung aus seinem Buch „Löwengrube – Durch den Vorhof zur Hölle zu einem Leben in Liebe“, bei der es auch Zeit zum Austausch geben wird. „Ich beantworte jede Frage“, betont der Hamburger, dessen Glaube ein fester Bestandteil seines Lebens geworden ist. „Die Sehnsucht nach ‚Oben‘ hat mir meine Oma mitgegeben und war schon immer da“, so Schmidt. Doch durch harte Schicksalsschläge sei er von diesem Weg zwischenzeitlich abgekommen, um nun seinen Glauben aber vertieft zu leben. „Ich bete mehrmals täglich unter anderem dafür, dass Gott mir Kraft und Empathie gibt, um weiterhin Schutzbefohlenen helfen zu können“, sagt Schmidt. Neben seiner Tätigkeit als Kneipier engagiert er sich mit dem Verein „Wer, wenn nicht wir“ für Obdachlose und sozial Benachteiligte.

 

Der Frage „Was bedeutet es heute, Christ:in zu sein – in einer zunehmend säkularen Gesellschaft?“ widmet sich der Journalist und Autor Tobias Haberl am 5. Juli. Er liest aus seinem Spiegel-Bestseller „Unter Heiden. Warum ich trotzdem Christ bleibe – Was kann das 21. Jahrhundert eigentlich von gläubigen Menschen lernen?“ und widmet sich im Austausch mit dem Publikum den Themen Glaube, Zweifel und Vertrauen.

 

Den Abschluss der Veranstaltungsreihe bildet am 2. August die Künstlerin Verena Rendtorff mit ihrer Performance zum Leitgedanken „DENNOCH ZUVER:SICHT". Sie greift die Begriffe Haltung und Resilienz in unsicheren Zeiten auf und verbindet diese mit Sprache, Musik und Bewegung. Begleitet wird die Schauspielerin durch den Kirchenmusiker Markus Busch.