Relaunch: Neue DLR-Website zur Proband*innensuche stärkt Forschung für Raumfahrtmedizin

Die neue Website des DLR zur Proband*innensuche konnte nach der Veröffentlichung einen regelrechten Ansturm verzeichnen. Foto: privat
Die neue Website des DLR zur Proband*innensuche konnte nach der Veröffentlichung einen regelrechten Ansturm verzeichnen. Foto: privat

4.06.2024

(Bonn/dlr) - 18.000 Euro für 60 Tage im Bett? Diese und ähnliche Headlines sind seit Kurzem in der Presse zu lesen. Der Hintergrund: Die neue Bettruhestudie des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Was genau es mit dieser Studie auf sich hat, erfahren potenzielle Probanden*innen seit Kurzem auf der neuen Website der DLR-Probandensuche. Die Umsetzung erfolgte durch die Bonn-Berliner Agentur KREATIV KONZEPT. 

 

IM JOURNAL BEI WIR IM NETZ - WISSENSCHAFT - 4.06.2024


Psychologie der Einsamkeit

Einsamkeit – Modelle, Ursachen, Interventionen

Foto: utb.
Foto: utb.

31.05.2024

 

Zahlreiche Studien belegen die schwerwiegenden Folgen der Einsamkeit für die körperliche und seelische Gesundheit. Einsamkeit ist mit hohem Leidensdruck verbunden, chronische Einsamkeit spielt eine Rolle für das Auftreten und die Aufrechterhaltung verschiedener Erkrankungen.

Das Buch bietet einen wissenschaftlich fundierten Einstieg in das komplexe Thema. Ausgehend von einer Begriffsdefinition und Abgrenzung gegenüber verwandten Konzepten wird die Epidemiologie der Einsamkeit auf dem aktuellen Forschungsstand beleuchtet. Weitere Kapitel widmen sich der Entstehung von Einsamkeit, ihrem Zusammenhang mit körperlichen und psychischen Erkrankungen sowie verschiedenen Erhebungsmethoden. Das Buch schließt mit aktuellen Perspektiven und Diskussionen.

 


Warum ist Bluthochdruck so gefährlich?

Interview zum Welthypertonietag am 17. Mai

Nicolas Verheyen Credit: Med Uni Graz
Nicolas Verheyen Credit: Med Uni Graz

15.05.2024

 

(Graz/mug) - Der 17. Mai ist der Welthypertonietag. Die Hypertonie, besser bekannt als Bluthochdruck, ist in der westlichen Welt eine Volkskrankheit. Gerade am Anfang sind Beschwerden und Symptome nicht bis kaum vorhanden, auf Dauer können allerdings schwere gesundheitliche Schäden folgen. Lesen Sie ein Gespräch mit Nicolas Verheyen, Kardiologe an der Med Uni Graz, über die Krankheit, ihre Folgen und die Prävention gesprochen.


Was ist Bluthochdruck?

Der Blutdruck ist der Druck, der bei jedem Herzschlag auf die Wände der Blutgefäße und die dahinterliegenden Gewebe und Strukturen einwirkt. Meist spricht man dabei vom arteriellen Blutdruck, also dem Druck, der auf die vom Herz wegführenden Gefäße wirkt. „Das Gefäßsystem ist das größte Organ des Körpers, aufgerollt umfasst dieses Organ eine Fläche von sechs bis acht Tennisplätzen“, erklärt Nicolas Verheyen. Von Bluthochdruck spricht man dann, wenn dieser Druck so hoch ist, dass Schäden an den Gefäßen und den Organen auftreten können.

Ein normaler Blutdruck liegt systolisch (der erste gelesene Wert) zwischen 120 und 129 mmHg. „Der Grenzwert für einen erhöhten Blutdruck wären systolisch 140 mmHg. Ab 160 mmHg spricht man bereits von einem deutlich erhöhten Blutdruck“, führt der Kardiologe aus.

...


Wie gesund ist die Aroniabeere?

Studie der Med Uni Graz untersucht heimisches „Superfood“

Sandra Holasek. Credit: Med Uni Graz
Sandra Holasek. Credit: Med Uni Graz

2.05.2024

 

(Graz/mug) - Aloe vera, Chia, Ingwer, Heidelbeeren, Avocado und Konsorten: Der Titel „Superfood“ wurde schon vielen Nahrungsmitteln verliehen. Er steht für Früchte, Samen, Gemüse und mehr, die durch ihre Inhaltsstoffe eine besonders gesundheitsfördernde Wirkung in einem oder mehreren Bereichen haben sollen. Eines dieser Superfoods wurde im Rahmen einer Studie an der Med Uni Graz von Sandra Holasek vom Lehrstuhl für Immunologie des Otto Loewi Forschungszentrums erforscht: die heimische Aroniabeere und deren Saft.



Kafkas Kinder. Das Existenzielle in menschlichen Beziehungen verstehen

Foto: Klett-Cotta
Foto: Klett-Cotta

29.04.2024

 

·       Existenzielle Themen und Konflikte im Werk Kafkas – heute noch so aktuell wie vor 100 Jahren

·       Die eigenen Beziehungen besser verstehen und verändern

·       Faszinierender Einblick in psychische Welten

 

»Du kannst dich zurückhalten von den Leiden der Welt, das ist dir freigestellt und entspricht deiner Natur, aber vielleicht ist gerade dieses Zurückhalten das einzige Leid, das du vermeiden könntest.« Franz Kafka 

 

Am 3. Juni 2024 jährt sich der Todestag des Schriftstellers Franz Kafka zum 100. Mal. Franz Kafka, dessen Werke die Weltliteratur nachhaltig geprägt haben, wird auch weiterhin für seine einzigartige Sprache und tiefgründige Themen gefeiert.

Das Buch „Kafkas Kinder“, das bereits 2021 bei Klett-Cotta erschienen ist, beschäftigt sich intensiv mit Kafkas Werk und Einfluss.

 


Technikfolgen: Systemische und existenzielle Risiken von KI

Bedrohung KI? Forschende des KIT untersuchen mögliche Risiken und erarbeiten Bewertungs- und Handlungsansätze. Foto: Thorsten Greiner, KIT
Bedrohung KI? Forschende des KIT untersuchen mögliche Risiken und erarbeiten Bewertungs- und Handlungsansätze. Foto: Thorsten Greiner, KIT

24.04.2024

 

 

(Karlsruhe/ jm/mle) - Auf Künstlicher Intelligenz (KI) ruhen große Hoffnungen, ihre rasante Entwicklung weckt aber auch Befürchtungen: Können KI-Anwendungen etwa das Verbreiten von Desinformation weiter erleichtern und demokratische Prozesse grundlegend stören? Können sie sich der menschlichen Kontrolle sogar ganz entziehen und zur Bedrohung werden? Diese Fragen zu untersuchen und tragfähige Bewertungs- und Handlungsansätze zu entwickeln, ist Ziel des Projekts „Systemische und existenzielle Risiken der KI“ am KIT.


Energiespeicherung: Heiß ist die Hoffnung

Mithilfe von Flüssigmetall wollen Forschende am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) in Zukunft Wärme bei extrem hohen Temperaturen speichern

Am Karlsruher Flüssigmetalllabor KALLA forscht Dr. Klarissa Niedermeier mit ihrem Team an Hochtemperatur-Wärmespeichern. Foto: Markus Breig / KIT
Am Karlsruher Flüssigmetalllabor KALLA forscht Dr. Klarissa Niedermeier mit ihrem Team an Hochtemperatur-Wärmespeichern. Foto: Markus Breig / KIT

(Karlsruhe / kit) - Für die Stahl- oder Glasindustrie wäre es ein Quantensprung: Öfen mit erneuerbaren Energien heizen. Das ist eines der Ziele von Dr. Klarissa Niedermeier. Sie entwickelt einen Wärmespeicher für Temperaturen von über 700 Grad Celsius. Der Clou: Er funktioniert mit Flüssigmetall. Auf der Hannover Messe 2024 stellt die Forscherin mit ihrem Team einen einzigartigen Prototyp vor.

 

Sollte es bei der Entwicklung von Wärmespeichern eine Königsdisziplin geben, dann wären es Hochtemperatur-Wärmespeicher. Diese Anlagen, die für industrielle Zwecke eingesetzt werden sollen, speichern Energie in Form von Wärme und erreichen dabei Temperaturen von über 500 Grad Celsius. Flüssigsalze oder Feststoffe sind bei der Speicherung der Energie die Mittel der Wahl. Doch wie bei anderen Wettbewerben gibt es auch bei den Wärmespeichern ein noch höheres Ziel, so etwas wie den „Ironman“ unter den Vorhaben: Wärme von über 700 Grad Celsius zu speichern – so heiß wie Lava.

 

In diesem Bereich werden bisher Gase als Medium eingesetzt, die mit Strom aufgeheizt werden. Anschließend transportieren sie ihre Wärme bis zu einem Speichermaterial, das die Hitze aufnimmt, beispielsweise Stahl, Vulkanstein oder Schlacke. Doch Dr. Klarissa Niedermeier vom Institut für Thermische Energietechnik und Sicherheit des KIT will in dieser Kategorie einen ganz neuen Weg einschlagen.

 

 


Nachhaltige Architektur: Historische Bauweisen digital neu interpretiert

Digitale Entwurfsverfahren: DDF, KIT: Porträt TT-Professor Moritz Dörstelmann, KIT: Riccardo Prevete, KIT
Digitale Entwurfsverfahren: DDF, KIT: Porträt TT-Professor Moritz Dörstelmann, KIT: Riccardo Prevete, KIT

24.04.2024

 

(Karlsruhe/kit) - „Das Bauwesen ist für mehr als 40 Prozent der CO2-Emissionen verantwortlich – der Flugverkehr im Vergleich nur für zwei bis drei Prozent“, erklärt Moritz Dörstelmann. Er ist sich sicher: „Um langfristig umweltbewusster bauen zu können, sind innovative Ansätze nötig. Mit unserer Forschung interpretieren wir das historische Handwerk digital neu. Dabei automatisieren und digitalisieren wir nicht einfach, sondern schaffen grundsätzlich neuartige Bauweisen.“...