
Gert H. Holle ist das Herz und die Stimme hinter "WIR IM NETZ", der unabhängigen, ökumenischen Internetplattform, die für viele ein Ort des Glaubens, der Reflexion und des Dialogs geworden ist. Als Herausgeber und leitender Redakteur setzt Holle seit vielen Jahren Impulse, die Glauben und Leben miteinander verbinden. Seine Stärke liegt dabei in der lebendigen Vermittlung christlicher Werte, ohne dabei die Vielfalt und Komplexität des Lebens aus dem Blick zu verlieren.
Seine journalistische und redaktionelle Arbeit ist geprägt von einem starken gesellschaftlichen Verantwortungsbewusstsein. Holle greift relevante Themen aus Kirche, Kultur und Gesellschaft auf – stets mit dem Menschen im Mittelpunkt. Sein Anliegen: Verständigung fördern, Dialog ermöglichen, Menschlichkeit leben. Dabei gelingt es ihm, Inhalte so zu gestalten, dass sie gleichermaßen fundiert, ansprechend und nahbar sind – eine Fähigkeit, die ihn zu einem geschätzten Kommunikator auf vielen Ebenen macht.
Holle ist nicht nur als Redakteur und Autor aktiv, sondern auch ein leidenschaftlicher Musiker und Komponist. Seit über 40 Jahren schreibt und komponiert er eigene Songs, die oft mit einer leisen Melancholie, aber auch einer tiefen Hoffnung durchzogen sind. Seine Lieder, die auf YouTube und anderen Plattformen zu finden sind, sprechen durch ihre authentischen Texte und eingängigen Melodien direkt die Herzen seiner Zuhörer an. Sie sind mehr als nur Musik – sie laden ein, innezuhalten und die eigene Lebensreise zu überdenken. Ob in Liedern wie "It’s Up to Me" oder "Opportunist", Holle inspiriert seine Hörer, sich den Herausforderungen des Lebens zu stellen und den eigenen Weg mit Vertrauen und Mut zu gehen.
Sein Ziel ist es, besonders junge Menschen anzusprechen und ihnen durch die Kombination von Musik, Besinnungen und Andachten einen Zugang zu spirituellen Themen zu eröffnen. Holles Texte greifen aktuelle Fragen auf und führen in einem sensiblen und verständnisvollen Ton an biblische und spirituelle Themen heran. Die Besinnungen, die er zu seinen Liedern verfasst, bieten neue Perspektiven und laden ein, auch in turbulenten Zeiten den Glauben und die Zuversicht nicht zu verlieren.
Als Gründer von "WIR IM NETZ" trägt Gert H. Holle eine Vision, die weit über seine eigenen Beiträge hinausgeht: eine Plattform zu schaffen, die ökumenisch, offen und verbindend wirkt. Hier ist Raum für alle, die nach Antworten suchen, die sich inspirieren lassen oder die einfach den Austausch mit Gleichgesinnten suchen.
Mit seiner unermüdlichen Hingabe und seiner tiefen Überzeugung, dass Glaube und Leben untrennbar miteinander verwoben sind, prägt Gert H. Holle "WIR IM NETZ" in einer einzigartigen Weise. Sein Wirken und seine Werke sind ein Geschenk für alle, die auf der Suche nach tieferem Verständnis und echten Begegnungen sind.
Gert Holle (*20.05.1964 in Kassel)
ist ein deutscher Autor, Komponist, Theologe und PR-Berater, der sich in vielfältiger Weise für die Kirche, die Kultur und das Gemeinwohl engagiert. Er ist Herausgeber und leitender Redakteur des ökumenischen Internetportals „WIR IM NETZ – KULTUR UND GLAUBE AKTUELL“ und hat eine bemerkenswerte Karriere in der Öffentlichkeitsarbeit sowie im Fundraising aufgebaut.

Gert Holle entwickelte schon früh eine Leidenschaft für Theologie und Musik. Nach seinem Schulabschluss am Gymnasium Gernsheim im hessischen Ried und einer kurzen Zeit bei der Bundeswehr in Bad Bergzabern sowie einem Grundstudium der Volkswirtschaft an der Universität Mannheim nahm Gert Holle im Herbst 1986 das Studium der Theologie an den Universitäten Mainz auf, das er nach zwei Jahren in Heidelberg fortsetzte. Während seines Studiums entwickelte er ein tiefes Interesse an theologischen und sozialen Fragen, die sein späteres Wirken stark beeinflussten. Er belegte zudem zahlreiche Vorlesungen und Seminare in Geschichte, Politologie, Soziologie und Musikwissenschaft, in denen er etliche Leistungsnachweise erwarb.
Nach dem ersten kirchlichen Examen zog Holle nach Hamburg, wo er mit Unterbrechungen für rund zehn Jahre lebte. Dort arbeitete er zunächst für zwei Jahre an drei Tagen in der Woche als Jugenddiakon in der schleswig-holsteinischen Gemeinde Hasloh nördlich von Hamburg. In dieser Funktion betrieb er einen Jugendkeller, gab Konfirmandenunterreicht, leitete eine Schach-AG und gab einen Gemeindebrief für die evangelische Kirchengemeinde heraus, wodurch er seine Fähigkeiten in der Öffentlichkeitsarbeit und Gemeindearbeit weiter ausbaute. Er begann eine Dissertation in der Fachrichtung Neues Testament, in der er sich intensiv mit der Fragestellung beschäftigte, warum der neutestamentliche Kanon "Fälschungen" enthält, also Schriften, die nicht von den Autoren verfasst wurden, die sie vorgeben. Kurz vor Vollendung seiner Arbeit entschied er sich jedoch, die von seiner Landeskirche überraschend frühzeitig angebotene Möglichkeit der Fortsetzung seiner Ausbildung zum Pfarrer fortzusetzen, da sie mit einer sicheren Stellenzusage verbunden war. Er stellte nach sehr kurzer Bedenkzeit die Dissertation zurück - bis heute, auch wenn zwischenzeitlich von ihm immer wieder Versuche der Neuaufnahme unternommen wurden.
Während seines Vikariats im hessischen Mörfelden in den Jahren 1986 - 1988, gründete er den „Friedberger Kreis“, eine Initiative, die den Dialog zwischen verschiedenen Berufsgruppen innerhalb der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau förderte. Die Frage „Welche Kirche brauchen die Menschen?“ war dabei zentral. Zusammen mit zwei weiteren Vikaren gab er die Zeitschrift „KIRCHENFENSTER“ heraus, die in allen Kirchengemeinden der Landeskirche Hessen und Nassau verteilt wurde.
In einem neunmonatigen Spezialvikariat als Abschluss des Vikariats arbeitete er im Bildungszentrum der Handelskammer Hamburg und fungierte als Referent und Betreuer für Weiterbildungsveranstaltungen für junge Leute und Auszubildende. In dieser Zeit erstellte er unter anderem den umfangreichen Reader „Der Weg zum Betriebswirt“, der zahlreiche Möglichkeiten zur beruflichen Ausbildung präsentierte und war an den Vorbereitungen zur Einrichtung eines Bildungs-Campus beteiligt.
Nach seinem Vikariat wurde Gert Holle wie die meisten seiner Kolleginnen und Kollegen aufgrund von personellen Fehlplanungen entgegen zuvor anders lautenden verbindlichen Zusagen nicht von seiner Landeskirche in den Pfarrdienst eingestellt. Daran änderte sich auch nichts durch seinen Einsatz im FRIEDBERGER KREIS, der durch Interviews mit ihm bekräftigt wurde, die in der NEW YORK TIMES (https://www.nytimes.com/1998/01/06/world/german-churches-ever-giving-ask-to-receive.html ), der HERALD RIBUNE und im SPIEGEL ( https://www.spiegel.de/politik/spenden-fuer-den-nachwuchs-a-ac4a26f4-0002-0001-0000-000008811283 ) erschienen.
Inspiriert durch sein frühes ehrenamtliches Engagement bei dem Verein SCHACHFREUNDE BÜRSTADT, dem er von 1979 bis 2009 angehörte, als Kommunalpolitiker im Ortsbeirat Bobstadt und Pressereferent für die SPD Bürstadt sowie als Kirchenvorsteher im Kirchenvorstand Bobstadt, wo er unter anderem an dem Neubau des Kirchengebäudes tatkräftig mitwirkte, spezialisierte sich Gert Holle in den 80er Jahren bereits während seines Theologiestudiums auf Public Relations und Fundraising, was er durch ein Fernstudium am Potsdam Kolleg in Berlin vertiefte und mit einer Prüfung vor der Deutschen Akademie für Public Relations (DAPR) abschloss.
1999 übernahm Holle die Rolle des leitenden Redakteurs für ein Fundraisingmagazin der in Binz bei Zürich ansässigen internationalen Menschenrechtsorganisation Christian Solidarity International (CSI). Hier leitete er eine fünfköpfige, mehrsprachige Redaktion. Aufgrund unterschiedlicher Auffassungen zum Hauptprojekt der Organisation, dem „Sklavenfreikauf im Sudan“, verließ Holle diese Position noch im selben Jahr. Er veröffentlichte im Anschluss einen kritischen Artikel im SPIEGEL mit dem Titel „Sklavenhandel am Gazellenfluss“.
(https://www.spiegel.de/politik/sklavenhandel-am-gazellenfluss-a-91f195b3-0002-0001-0000-000016961446 ), in dem er und sein Co-Autor Hans Hielscher Zweifel an der Durchführung und den Motiven des Projekts äußerten und eine Zusammenarbeit von CSI und dem amerikanischen Geheimdienst CIA vermuteten.
In Hamburg beriet Gert Holle zahlreiche kirchliche Einrichtungen und gründete 2000 die PR-Agentur „Himmel & Holle“ mit dem Schwerpunkt Fundraising. Parallel zum Aufbau seiner PR-Agentur arbeitete er bis ins Jahr 2002 als freier Mitarbeiter für die kirchliche Kreativ-Agentur Konzept-Marketing Nordelbien, wo er an zahlreichen Projekten mitwirkte, darunter der bekannte jährliche MOGO (Motorradgottesdienst) am Hamburger Michel, ein Kongress für Soziale Arbeit in Bielefeld und das Fundraisingprojekt „Ein Dach für St. Petri“. 2002 gründet er als Hauptprojekt seiner Agentur das christliche Internetportal „Glaube Aktuell“ mit ökumenischer Ausrichtung. Er war seitdem als Herausgeber und leitender Redakteur tätig - auch bei dem seit 2023 betriebenen Nachfolgeportal „WIR IM NETZ – KULTUR UND GLAUBE AKTUELL“, das u.a. Nachrichten und kulturelle Inhalte aus den Bereichen Kirche, Politik und Gesellschaft bietet.
Im Jahr 2001 gründete Holle gemeinsam mit zwei IT-Experten die Hamburger Firma „Weitblick Communications“, die sich auf die Erstellung von Homepage-Plattformen für Organisationen spezialisierte. Als einer der Geschäftsführer, zuständig für Personal und Fundraising, warb er für die Firma 12 Mitarbeiter an und trug zur Entwicklung von Portalen für die Nordelbische Kirche, den Carlsen-Verlag und die Böckler-Stiftung bei.
Im Frühjahr 2002 verließ Holle „Weitblick Communications“, um sich einem neuen Projekt zu widmen: der Gründung des ökumenischen Nachrichtenportals „Glaube Aktuell“. Gemeinsam mit der Hamburger Firma „Beans'n'Bites“ entwickelte er ein Portal, das in Kooperation mit der Deutschen Presseagentur (DPA) ab August 2002 täglich Nachrichten, Andachten und unterhaltende Inhalte wie Rätsel und Kochecken präsentierte. Eine weitere Säule war das in die Plattform integrierte Angebot zum Aufbau von Homepageseiten für Kirchengemeinde und Kirchenkreise (Dekanate). In seiner Blütezeit erreichte das Portal über 500.000 Leserinnen und Leser im Monat mit mehr als drei Millionen Seitenaufrufen.
Mit dem Aufkommen des Smartphones im Jahr 2008 änderte sich das Nutzerverhalten, was zu einem Rückgang der Leserzahlen führte. Gert Holle kündigte schweren Herzens die Partnerschaft mit der DPA und konzentrierte sich von da ab neben seiner beruflichen Tätigkeit als Öffentlichkeitsreferent für die evangelischen Dekanate Büdingen, Nidda und Schotten, die er seit August 2004 ausübte, hobbymäßig neben der Präsentation von Nachrichten aus Bistümern und Landeskirchen verstärkt auf die Besprechung von Neuerscheinung im Bücher- und Musikmarkt. Er schrieb Hunderte von Rezensionen u.a. zu Büchern wie "Gnade spricht Gott – Amen mein Colt" ( https://www.buechner-verlag.de/buch/gnade-spricht-gott-amen-mein-colt/ ), eine Betrachtung zu religiösen Elementen im Genre Italowestern, "Das unvergleichliche Abitur" ( https://www.wbv.de/shop/Das-unvergleichliche-Abitur-I70568 ), "Trauer und Beerdigung. Eine Hilfe für Angehörige" ( https://www.edition-ruprecht.de/katalog/rezensionen.php?id=489 ) , "Huldrychs Ende ( https://shop.mediathoughts.net/huldrychs-ende.html ) , "Textentwürfe besprechen Analysen aus der akademischen Schreibberatung" ( https://www.wbv.de/shop/detail/1352035a71dc35dabd2e5a7691d56732 ) etc.. Nach einer Systemumstellung und dem Rückzug aus dem Vertrieb von Homepages für Kirchengemeinden im Jahr 2016 sank die Reichweite des Portals merklich. Dennoch nahm Holle den Betrieb nach einer einjährigen Pause im Herbst 2023 wieder intensiviert auf, um das Portal unter dem neuen Titel „WIR IM NETZ – Kultur und Glaube Aktuell“ neu auszurichten. Seit der Neugründung der Kommunikations- und PR-Agentur "Himmel & Holle" im März 2025 stellt Gert Holle seine weitreichenden Erfahrungen in Kommunikation, Publikation und Fundraising Organisationen, Gewerbetreibenden und Vereinen mit Beratung, Schulungen und Online-Seminaren wieder zur Verfügung..
Gert Holle hat über 200 Lieder geschrieben, die seine spirituellen Überzeugungen und Lebenserfahrungen widerspiegeln. Auf seinem YouTube-Kanal https://www.youtube.com/@gertholle648 veröffentlicht er regelmäßig neue Songs und bespricht diese in fünfminütigen Hörbeiträgen auf „WIR IM NETZ“. Einige seiner Lieder, die in jüngster Zeit durch Besinnungen und Andachten vertieft wurden, sind:

1984 erfand Gert Holle das Strategiespiel „IKARUS“, das auf dem klassischen Schach basiert, jedoch in drei Dimensionen gespielt wird. IKARUS beinhaltet ein neuartiges, strategisch anspruchsvolles Spielkonzept, das die klassische Denksporttradition mit innovativer räumlicher Dynamik verbindet. Schon früh demonstrierte Holle sein visionäres Denken und seine außergewöhnliche Ideenvielfalt.
Trotz mehrerer Prototypen wurde das Spiel aufgrund tragischer Umstände bislang nicht für den kommerziellen Markt produziert.
Neben seiner musikalischen und spielerischen Kreativität hat Gert Holle über 40 Jahre besonders als Publizist und Redakteur gewirkt. Er ist Mitherausgeber eines Buchs über Kirchengemeinden im ehemaligen Evangelischen Dekanat Schotten und hat zahlreiche Zeitungsartikel und Beiträge verfasst, die sich mit theologischen und kulturellen Themen auseinandersetzen.
Im Zuge seiner Tätigkeit als Öffentlichkeitsreferent in der Region Oberhessen baute er mit viel Engagement die lokale Ehrenamtsakademie in Raum Nidda-Büdingen-Schotten auf, initiierte und verantwortete mehrere Ausstellungen, u.a. "Stiften tut gut", "Mutter Teresa und die Armut in Indien" und eine "Albert Schweitzer-Ausstellung" in Kooperation mit der Friedensbibliothek Berlin-Brandenburg sowie eine Bibelausstellung im Haus der Kirche in Nidda. Er war mitverantwortlich für die Herausgabe der Broschüre „Gegen Armut und soziale Ausgrenzung – ein Leitfaden für Kirchengemeinden“ im Jahr 2010, für die Gestaltung der Konzeptionen für das ehemalige evangelische Dekanat Büdingen und für die Konzeption des Evangelischen Dekanats Büdinger Land unter dem von ihm entwickelten Motto „Begegnen – Begeistern – Beteiligen“.
Publizistisch begleitete Gert Holle drei Mal die Kirchenmusiktage in der Wetterau, veranstaltete eine Lesung zum Reformationsjubiläum 2017 mit der Fernsehmoderatorin Petra Gerster und deren Mann, dem Theologen und Publizisten Christian Nürnberger. Als Koordinator der Rubrik „Gedanken zum Sonntag“ hat er zwischen 2004 und 2023 über 150 Beiträge in Kreis-Anzeiger und in der Frankfurter Neuen Presse veröffentlicht und es damit verstanden, theologische Themen in einen für die Leserinnen und Leser alltagsbezogenen Zusammenhang zu setzen. Zudem interviewte er auf seiner Internetplattform Glaube Aktuell bzw. dessen Nachfolger "WIR IM NETZ" Künstlerinnen und Künstler wie "Mrs. Greenbird", deren CD-Produktion er im Zuge einer Crowdfunding-Aktion unterstützte, sowie zahlreiche Buchautorinnen und -autoren.
Als Autor trat Gert Holle erstmals im Alter von 17 Jahren in Erscheinung, als er das Amt des Pressereferenten im Vorstand des Vereins Schachfreunde Bürstadt bekleidete. Um für das königliche Spiel zu werben, entwickelte er die Schachrubrik "Schachmatt mit der BZ" für die lokale Bürstädter Zeitung, die er wöchentlich über zwei Jahre verfasste und mit Schachrätseln, Beiträgen über Weltmeisterschaften und lokale Turnierwettkämpfe und Analysen neue Interessenten für das Schachspiel gewinnen und begeistern konnte. Daran knüpfte ein Engagement als Pressereferent für den evangelischen Kirchenvorstand Bobstadt und den SPD-Ortsverein Bürstadt an. Er kreierte dabei die Zeitschrift "Der Stadtschreiber", mit der er über drei Jahre regelmäßig die Haushalte im südhessischen Bürstadt über lokalpolitische Ereignisse in Kenntnis setzte. In dieser Zeit stieg der Stimmenanteil seiner SPD in Bürstadt von 32 auf 47 Prozent.
Gert Holle engagiert sich seit Jahren in verschiedenen gemeinnützigen Projekten und Organisationen, darunter der Rotary Club Nidda. Seit 2011 ist er im Rotary Club Nidda aktiv. , u.a. als Pressesprecher, Internetbeauftragter, Beauftragter für den internationalen Dienst. Er war seitdem zweimal Präsident, war Ehrenmitglied des von ihm mit ins Leben gerufenen rotarischen Nachwuchsclubs Rotaract Nidda. Er regte zahlreiche Projekte an, wie das Bildungs- und Umweltprojekt für Kinder und Jugendliche "Forschen, Bauen, Staunen", das an mehreren Schulen in der Großgemeinde Nidda etabliert wurde. Ebenso war er an den Aktionen "Gesunde Kids", deutsch-indischer Schüleraustausch und dem Oststipendiaten-Programm beteiligt. Ende 2023 wurde er für seine Verdienste um das Gemeinwohl geehrt und bekam den Paul Harris Fellow verliehen. Die Auszeichnung ist nach dem Anwalt Paul Harris benannt, der 1905 in Chicago am ersten Rotary Meeting teilnahm und zu den Mitbegründern von Rotary zählt.
Gert Holle war 1987 Mitgründer des Heimat- und Geschichtsvereins Bürstadt und in den Jahren danach mehrerer Fördervereine für diakonische und soziale Arbeit.
Während seiner Tätigkeit als Öffentlichkeitsreferent in der Dekanats-AG Büdingen-Nidda-Schotten war er von 2009 - 2016 ehrenamtlich Vorsitzender der Mitarbeitervertretung, in der er die Interessen von rund 150 Kolleginnen und Kollegen vertrat.
Sein zukünftiges Ziel ist es, mit „WIR IM NETZ – Kultur und Glaube Aktuell“ und der neuen PR-Agentur „Himmel & Holle“ Orientierung in einer sich schnell verändernden Welt zu bieten und zum aktiven Mitmachen in der Gesellschaft anzuregen.
Gert Holle ist eine vielseitige Persönlichkeit, die ihre Talente in den Dienst von Kirche, Kultur und Gesellschaft stellt. Seine Arbeit als Musiker, Theologe und PR-Berater sowie sein Engagement in der Entwicklung von Spielen und der Förderung von Gemeinschaftsprojekten machen ihn nicht nur wegen seiner körperlichen Größe von 202 cm zu einer herausragenden Figur, deren Einfluss weit über seine unmittelbaren beruflichen Tätigkeiten hinausreicht. Seine Lieder, Schriften und Projekte laden zur Reflexion und zum Handeln ein und bieten Orientierung in einer sich wandelnden Welt.

Gert Holle hat früh gelernt, Verantwortung zu übernehmen – und sie nicht wieder abzugeben. „Ich bin niemand, der abwartet, bis jemand anderes etwas tut“, sagt der Theologe, Publizist und Musiker. „Wenn ich sehe, dass etwas gebraucht wird, frage ich mich: Was kann ich beitragen?“
Diese Haltung prägt sein ehrenamtliches Engagement seit Jahrzehnten – besonders deutlich im Rotary Club Nidda, dem Holle seit 2011 angehört. Im kommenden rotarischen Jahr übernimmt er dort bereits zum dritten Mal das Amt des Präsidenten. Eine Seltenheit – und Ausdruck großen Vertrauens. Insgesamt hat Holle seit seinem Eintritt 41 Ämter innerhalb von Rotary übernommen. „‚Service above self‘ ist für mich kein Leitspruch, sondern ein Arbeitsauftrag“, sagt er. „Rotary ist dann glaubwürdig, wenn es nicht bei guten Absichten bleibt.“
Dass Verantwortung für ihn kein später Lernprozess war, zeigt ein Blick zurück. Bereits mit 17 Jahren wurde Holle Vorstandsmitglied bei den Schachfreunden Bürstadt e. V. – als Öffentlichkeitsbeauftragter, später als Vizepräsident und über viele Jahre als Mannschaftskapitän der ersten Mannschaft. „Schach hat mich geprägt“, sagt er. „Strategisches Denken, Vorausplanung, aber auch die Einsicht, dass jeder Zug Konsequenzen hat – das gilt nicht nur auf dem Brett.“
Mit 21 Jahren übernahm Holle weitere Aufgaben: Neun Jahre lang war er Mitglied des Kirchenvorstandes in Bürstadt-Bobstadt, engagierte sich im Ortsbeirat, arbeitete als Pressereferent der SPD Bürstadt und gab die Parteizeitung „Der Stadtschreiber“ heraus. „Ich habe früh gemerkt, dass demokratische Strukturen nur funktionieren, wenn Menschen bereit sind, Zeit und Verantwortung zu investieren.“
Diese Bereitschaft setzt sich bis heute fort – besonders im Bildungsbereich. Beim jüngsten Neujahrsempfang des Rotary Club Nidda stellte Holle ein Projekt vor, das Vergangenheit und Gegenwart verbindet: das von ihm bereits 1984 entwickelte räumliche Schachspiel „IKARUS“. Anders als klassisches Schach erweitert IKARUS das Spielfeld in die dritte Dimension. „Mich interessiert, wie wir Denken in neue Räume führen können“, sagt Holle. „Räumliches Vorstellungsvermögen ist eine Schlüsselkompetenz – nicht nur in Mathematik oder Technik.“
Das Interesse von Schulen ist groß; ein Pilotprojekt zur Förderung räumlichen Denkens ist in Vorbereitung. „Ob es gelingt, wird sich zeigen“, sagt Holle nüchtern. „Aber ohne Experiment gibt es keinen Fortschritt.“
Seine Fähigkeit, strategisch zu denken und komplexe Zusammenhänge verständlich zu erklären, bringt Holle seit Jahren in pädagogische Projekte ein. Besonders prägend war das von ihm entwickelte Projekt „Forschen, Bauen, Staunen“, das er gemeinsam mit dem RC Nidda, der Stadtbibliothek Nidda, dem Kinderheim Harb und der Solidarischen Landwirtschaft Wallernhausen e. V. umsetzte. Ziel war es, Grundschulkindern spielerisch den Zugang zum Leseverständnis zu eröffnen. „Kinder lernen nicht linear“, sagt Holle. „Sie lernen über Neugier, über eigenes Tun – und über Staunen.“
Ein zentraler Ort dieses Engagements ist bis heute das Portal „WIR IM NETZ – Kultur und Glaube Aktuell“, das Holle bereits 2002 gründete – lange bevor digitale Dialogformate selbstverständlich waren. Ziel war und ist es, Menschen miteinander ins Gespräch zu bringen, beispielgebende Projekte sichtbar zu machen und Perspektiven zu eröffnen. „Mir ging es nie um kirchliche Binnenkommunikation“, sagt Holle. „Sondern um einen offenen, ökumenischen Blick – auch über das Christliche hinaus, hinein in andere religiöse und weltanschauliche Kontexte.“ WIR IM NETZ versteht sich als Plattform für Verständigung, für Fragen nach Sinn, Verantwortung und Zusammenhalt – regional verwurzelt, aber thematisch weit geöffnet.
Zu diesem Bild gehört auch eine weniger sichtbare Seite: die des Musikers und Songwriters. Mehr als 200 eigene Songs hat Holle geschrieben – Lieder über Hoffnung und Zweifel, Beziehungen, Abschied und Neuanfänge, über Glauben im Alltag und die leisen Fragen des Lebens. Veröffentlicht sind sie auf digitalen Plattformen, begleitet von kurzen Besinnungen. Öffentlich tritt Holle mit seiner Musik nicht auf. „Die Songs sind kein Auftrittsformat“, sagt er. „Sie sind eher ein Angebot – zum Hinhören, zum Weiterdenken.“ Musik versteht er als eine andere Form von Kommunikation. „Manche Dinge lassen sich nicht erklären, aber vielleicht ersingen.“
Für sein langjähriges ehrenamtliches Engagement wurde Holle mit dem Paul Harris Fellow ausgezeichnet. Lob nimmt er nüchtern zur Kenntnis. „Anerkennung ist schön, aber sie ist kein Ziel“, sagt er. „Entscheidend ist, ob das, was man tut, anderen hilft – oder zumindest Orientierung gibt.“
Was ihn antreibt, beschreibt Holle zurückhaltend: „Ich versuche, aufmerksam zu bleiben – für Menschen, für Zwischentöne, für das, was leicht überhört wird.“ In einer Zeit zunehmender Polarisierung wirkt diese Haltung beinahe gegenläufig. Doch gerade darin liegt ihre Stärke.
Gert Holle sucht nicht die große Bühne. Er arbeitet lieber an den Übergängen – zwischen Glauben und Alltag, zwischen Kirche und Gesellschaft, zwischen Nachdenken und Handeln. Oder, wie er selbst es formuliert:
„Vielleicht geht es weniger darum, Recht zu haben, als darum, verantwortlich zu handeln.“
Zur Person
Gert Holle, Theologe, PR-Berater (DAPR), Autor, Musiker
Gründer, Herausgeber und leitender Redakteur von
„WIR IM NETZ – Kultur und Glaube Aktuell“ (seit 2002)
Engagement
– Mitglied im Rotary Club Nidda seit 2011
– Im kommenden rotarischen Jahr zum dritten Mal Präsident
– Insgesamt 41 rotarische Ämter
– Auszeichnung: Paul Harris Fellow
Schwerpunkte
– Bildungsprojekte (u. a. Forschen, Bauen, Staunen)
– Förderung von Leseverständnis und räumlichem Denken
– Entwicklung des räumlichen Schachspiels IKARUS (1984)
Künstlerisches
– Über 200 eigene Songs
– Themen: Glaube, Hoffnung, Zweifel, Beziehungen
– Veröffentlichungen auf digitalen Plattformen, ohne öffentliche Auftritte
Stand: 22.01.2026
