WIR IM NETZ - Kultur und Glaube


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Was bleibt, wenn die Schlagzeilen verschwinden?

Die Woche vom 29.06.2026 - 4.07.2026

 

Liebe Leserinnen und Leser,

manchmal sitze ich am Ende einer Woche vor dem Bildschirm, schaue auf die vielen Beiträge, die wir veröffentlicht haben, und frage mich: Was bleibt eigentlich davon?

Die Schlagzeilen wechseln. Heute ist es die Rekordhitze, morgen eine politische Entscheidung, übermorgen ein wissenschaftlicher Durchbruch oder ein bewegendes Konzert. Kaum haben wir etwas gelesen, drängt schon die nächste Meldung nach vorn. Unsere Zeit scheint sich daran gewöhnt zu haben, immer schneller zu werden.

Und doch glaube ich, dass das Wesentliche nicht in den Schlagzeilen steckt.

Es liegt zwischen den Zeilen.

Wenn ich auf diese Woche zurückblicke, sehe ich deshalb weniger einzelne Nachrichten als viele kleine Mosaiksteine eines großen Bildes. Da sind Menschen, die sich Gedanken über den Schutz unserer Schöpfung machen, weil Feuchtgebiete weit mehr sind als nasse Landschaften. Da suchen Wissenschaftler nach neuen Wegen, Energie nachhaltiger zu speichern. Künstler erzählen Geschichten, die uns berühren. Ehrenamtliche investieren Zeit und Herzblut für andere. Kirchen fragen, wie sie glaubwürdig bleiben können. Und immer wieder begegnen Menschen, die trotz aller Krisen nicht aufhören, Verantwortung zu übernehmen.

Vielleicht ist genau das die eigentliche Nachricht.

Nicht, dass unsere Welt Probleme hätte – das wissen wir längst. Sondern dass es immer noch Menschen gibt, die sich nicht damit abfinden.

Auch unsere eigenen Beiträge dieser Woche erzählen davon. Das Interview mit Martin Pfeiffer hat mich daran erinnert, wie viel Weisheit manchmal in einem Kinderlied steckt. Unsere WortWeise Spezial über das Pilgern macht deutlich, dass Glauben kein Sprint ist, sondern ein Weg. Und Stefan Häseli zeigt mit einem Augenzwinkern, wie schnell aus vielem einfach nur noch ein "Dings" wird – vielleicht auch deshalb, weil wir uns oft nicht mehr genügend Zeit nehmen, das Richtige zu sagen.

In meinen WortWeisen ging es immer wieder um ähnliche Fragen. Um Erinnerungen, die tragen. Um das Leben, das seinen eigenen Spielplan schreibt. Um den Mut, nicht nur nach Fehlern zu suchen, sondern selbst Teil der Lösung zu werden. Wann, wenn nicht wir? Diese Frage beschäftigt mich noch immer.

In den vergangenen Tagen wurde wieder viel diskutiert. Über das frühe Ausscheiden unserer Fußball-Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft. Über politische Reformen, die manchen nicht weit genug gehen und anderen schon viel zu weit. Kaum ist etwas geschehen, wissen wir oft schon, wie man es besser hätte machen können.

Vielleicht ist das eine typisch menschliche Eigenschaft.

Aber vielleicht sollten wir uns ebenso angewöhnen, häufiger nach dem zu fragen, was gelingt. Nach den leisen Geschichten, die selten ganz oben auf den Nachrichtenseiten stehen. Nach den Menschen, die Brücken bauen statt Gräben zu vertiefen. Nach den kleinen Hoffnungszeichen, aus denen irgendwann etwas Großes wachsen kann.

Mich erinnern solche Gedanken an ein Wort des französischen Schriftstellers und Luftfahrtpioniers Antoine de Saint-Exupéry: „Wenn du ein Schiff bauen willst, dann trommle nicht Männer zusammen, um Holz zu beschaffen, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen, sondern lehre sie die Sehnsucht nach dem weiten, endlosen Meer.“ Vielleicht gilt das nicht nur für den Schiffbau, sondern auch für unser Zusammenleben. Veränderungen beginnen selten mit perfekten Plänen. Sie beginnen mit einer Hoffnung, die Menschen in Bewegung setzt.

Deshalb möchte WIR IM NETZ auch weiterhin nicht nur Nachrichten sammeln, sondern Geschichten erzählen, die verbinden. Geschichten von Kultur und Glauben, von Wissenschaft und Verantwortung, von Menschen, die ihre Talente einsetzen, und von einer Hoffnung, die selbst dort nicht verstummt, wo vieles dagegenzusprechen scheint.

Ich danke Ihnen und Euch, dass Ihr uns Woche für Woche begleitet. Dass Ihr lest, hört, nachdenkt und manchmal vielleicht sogar ein wenig anders auf die Welt schaut.

Ich wünsche Ihnen und Euch ein Sommerwochenende mit Momenten der Ruhe, offenen Augen für das Gute und der Gelassenheit, nicht jede Schlagzeile für die wichtigste halten zu müssen.

Denn am Ende bleiben selten die lautesten Nachrichten.

Es bleiben die Begegnungen. Die Hoffnung. Und die Menschen.

 

Herzlichst

 

Ihr/Euer
Gert Holle

 

 

 

 


DER IMPULS ZUM TAGE

Erinnerungen, die uns tragen

Eine WortWeise von und mit Gert Holle

Erinnerungen, die uns tragen – eine Besinnung zu „BACK IN THOSE DAYS“ – von und mit Gert Holle

 

Kennst du das? Ein Lied erklingt, ein bestimmter Geruch liegt in der Luft, und plötzlich bist du wieder Kind. Du stehst barfuß im Sommergras, lachst mit deinen Freunden und spielst Abenteuer nach, die du am Tag zuvor im Fernsehen gesehen hast.

Damals war die Welt noch groß und voller Wunder. Geschichten aus Serien wie Bonanza, Star Trek oder Lassie prägten uns. Sie gaben uns Helden, die für das Gute kämpften, uns den Wert von Freundschaft und Zusammenhalt zeigten. Heute ist vieles anders. Die Welt scheint hektischer, das gemeinsame Erleben von Geschichten ist seltener geworden. Und doch tragen uns die Erinnerungen.

 

Gottes Spuren in unseren Erinnerungen

Unsere Kindheitserlebnisse sind wie kleine Anker im Meer des Lebens. Sie erinnern uns daran, wer wir sind und was uns ausmacht. In der Bibel heißt es:

👉 „Lobe den HERRN, meine Seele, und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat.“ (Psalm 103,2)

Gott schenkt uns Erinnerungen nicht nur als schöne Rückblicke, sondern auch als Kraftquelle. Die Erfahrungen von Liebe, Geborgenheit und Vertrauen – sie sind nicht einfach vergangen, sondern tragen uns auch heute. Selbst wenn wir manchmal das Gefühl haben, uns selbst verloren zu haben, erinnern uns diese Momente daran: Wir sind gehalten.

 

Alltagsbeispiel: Der alte Spielplatz

Vielleicht kennst du das: Du besuchst nach Jahren den Spielplatz deiner Kindheit. Die Schaukeln sind dieselben, aber die Stimmen der alten Freunde fehlen. Und doch spürst du, dass ein Teil von dir hiergeblieben ist.

So ist es auch mit Gott. Selbst wenn wir ihn aus den Augen verlieren, bleibt er bei uns. Die Erinnerungen an seine Nähe, an Momente des Friedens und der Freude – sie sind wie Spuren, die er in unser Herz gelegt hat.

  

Dankbarkeit für das, was bleibt

Ja, vieles hat sich verändert. Doch die Werte, die wir gelernt haben, die Liebe, die wir erfahren durften, die Geborgenheit aus Kindertagen – sie sind nicht verloren. Wir können sie weitergeben, an unsere Kinder, an unsere Mitmenschen. Vielleicht nicht mehr durch die alten Serien, aber durch unsere Geschichten, durch unser Leben.

 

Gebet

 

Guter Gott,
du schenkst uns Erinnerungen, die uns tragen.
Danke für die Menschen, die uns geprägt haben,
für die Geschichten, die uns Mut machten,
für die Liebe, die uns gezeigt hat, was wirklich zählt.

Lass uns das Gute nicht vergessen,
sondern es in die Welt tragen.
Hilf uns, selbst Licht und Hoffnung zu sein,
für die, die nach uns kommen.

Amen.

 

Segen

Der Herr segne dich und behüte dich.
Er lasse seine Liebe in dir leuchten,
damit du andere wärmen kannst.
Er erinnere dich an das Gute,
damit du mit Freude nach vorne schaust.
So segne dich der Gott der Vergangenheit, der Gegenwart und der Zukunft.

Amen.


 

Liedtext

"Back in Those Days"

(Verse 1)
Do you remember the stories we loved,
fifty years ago on the screen up above?
Captain Kirk and Spock took us far,
where no one had gone before,
on a journey through the stars.

 

(Verse 2)
The Ponderosa was strong and true,
Cartwrights knew just what to do.
Through the dust and through the fight,
they stood tall for what was right,
guiding us like a shining light.

 

(Chorus)
🎶 We played outside till the sun went down,
didn’t care ‘bout where you came from, we just ran around.
We were a team, forever bound,
those days won’t come again,
but they live in our hearts somehow.
🎶

 

(Verse 3)
Skippy and Flipper, Lassie too,
heroes that we once knew.
Robin Hood and Black Beauty,
taught us to stand for truth and duty,
showed us what we should do.

 

(Chorus)
🎶 We played outside till the sun went down,
didn’t care ‘bout where you came from, we just ran around.
We were a team, forever bound,
those days won’t come again,
but they live in our hearts somehow.
🎶

 

(Bridge)
We were wired for the good in life,
those shows lit up the darkest night.
Gathered 'round, we dreamed away,
even when the world didn't feel that way.

 

(Final Chorus - Big Finish)
🎶 We played outside till the sun went down,
didn’t care ‘bout where you came from, we just ran around.
We were a team, forever bound,
those days won’t come again,
but they live in our hearts somehow.
🎶

 

 

(Outro - Soft Fade)
Back in those days… yeah, back in those days...

 

(Lyrics & Music by Gert Holle - 15.02.2025)

 

„Damals war’s“

 

(Strophe 1)
Erinnerst du dich an die alten Zeiten,
vor fünfzig Jahren, als wir träumten und reisten?
Captain Kirk und Spock nahmen uns mit,
zu fernen Sternen, Lichtjahre weit,
wo noch nie ein Mensch gewesen war.

 

(Strophe 2)
Die Ponderosa – stark und frei,
die Cartwrights standen uns stets bei.
Durch Sturm und Feuer, durch jede Nacht,
haben sie das Gute bewacht,
uns den Weg gezeigt mit ihrer Kraft.

 

(Refrain)
🎶 Wir spielten draußen, bis die Sonne versank,
egal, woher du kamst, wir hielten zusammen.
Wir waren ein Team, unzertrennlich vereint,
die Zeiten kommen nicht zurück,
doch sie leben für immer in uns weiter.
🎶

 

(Strophe 3)
Skippy, Flipper, Lassie auch,
sie waren Helden – Tag für Tag.
Robin Hood und Black Beauty,
zeigten Mut und Menschlichkeit,
lehrten uns Gerechtigkeit.

 

(Refrain)
🎶 Wir spielten draußen, bis die Sonne versank,
egal, woher du kamst, wir hielten zusammen.
Wir waren ein Team, unzertrennlich vereint,
die Zeiten kommen nicht zurück,
doch sie leben für immer in uns weiter.
🎶

 

(Bridge)
Wir waren programmiert auf das Gute im Leben,
diese Serien gaben uns Kraft und Segen.
Gemeinsam saßen wir vor dem Licht,
träumten, auch wenn die Welt anders ist.

 

(Finaler Refrain – großes Finale)
🎶 Wir spielten draußen, bis die Sonne versank,
egal, woher du kamst, wir hielten zusammen.
Wir waren ein Team, unzertrennlich vereint,
die Zeiten kommen nicht zurück,
doch sie leben für immer in uns weiter.
🎶

 

 

(Outro – sanftes Ausklingen)
Damals war’s… ja, damals war’s...



Dankbarkeit, Hoffnung und Menschen, die etwas bewegen


Aktuell

Heute in "WIR IM NETZ - Kultur und Glaube Aktuell" u.a.:

 

- DER IMPULS ZUM TAGE

Erinnerungen, die uns tragen

Eine WortWeise zu „BACK IN THOSE DAYS“ – von und mit Gert Holle

https://www.wirimnetz.net/

- Festkonferenz „50 Jahre Ramsar Konvention in Deutschland“

Bilanz: Feuchtgebiete sind der Schlüssel für den Klimaschutz

https://www.wirimnetz.net/.../festkonferenz-50-jahre.../

- KIT: Szenarien für eine neue „Eisenzeit“: Eisen ergänzt Wasserstoff als Energieträger

https://www.wirimnetz.net/.../kit-szenarien-f%C3%BCr.../

- Franka Potente: „Viele meiner Schauspieler-Freunde sind arbeitslos“

Aktuelle Vorabmeldung der ZEIT Nr. 29 vom 2. Juli 2026

https://www.wirimnetz.net/nachrichten/kultur/

- Die Zuckerraffinerie Tangermünde Fr. Meyers Sohn & ZERTUS feierten 200-jähriges Bestehen mit Uraufführung der „Elbsinfonie“ in der Elbphilharmonie

https://www.wirimnetz.net/.../die-zuckerraffinerie.../

- Deutscher Menschenrechts-Filmpreis 2026: 371 Aspekte von Menschenrechten

https://www.wirimnetz.net/.../deutscher-menschenrechts.../

- FIDES-NACHRICHTEN - 3.07.2026

Neunte Jahreskonferenz der “European Academy of Relgion” an der Universität “Luiss - Guido Carli” in Rom: Podiumsdiskussion zum Thema “Religion und globale soziale Gerechtigkeit im 21. Jahrhundert”

https://www.wirimnetz.net/nachrichten/aus-aller-welt/

- Sozialstaat geschlechtergerecht reformieren

https://www.wirimnetz.net/nachrichten/politik/

- DGD Fachklinik Haus Immanuel unter neuer Leitung: Bewährte Erfahrung und neue Impulse

https://www.wirimnetz.net/.../dgd-fachklinik-haus.../

 

 

Gestern in "WIR IM NETZ - Kultur und Glaube Aktuell" u.a.

 

- IMPULS ZUM TAGE

Wann, wenn nicht wir?

Eine WortWeise - von und mit Gert Holle

https://www.wirimnetz.net/.../wortweise-wann-wenn-nicht.../

- FIDES-NACHRICHTEN - 2.07.2026

AMERIKA/HAITI - Neue Gewalt führt zur Vertreibung Tausender Menschen und verschärft die humanitäre Krise

https://www.wirimnetz.net/nachrichten/aus-aller-welt/

- Zukunftsprozesse im Blick

BDKJ versammelt Delegierte katholischer Jugendverbände auf Diözesanversammlung

https://www.wirimnetz.net/.../bdkj-versammelt-delegierte.../

- Venezuela: Diakonie Katastrophenhilfe stockt Erdbebenhilfe auf 500.000 Euro auf

Partner verteilen Wasserfilter / Fokus auf Hilfe in ländlichen Regionen / Aufruf zu Spenden

https://www.wirimnetz.net/nachrichten/aus-aller-welt/

- Paris. London. Neuss. – ATP-Stars wechseln vom Grand Slam direkt in die Tennis-Bundesliga zum TC Blau-Weiss Neuss

https://www.wirimnetz.net/.../paris-london-neuss-atp.../

- BOULEVARD of DREAMS auf Zollverein: Highlights der dritten Festivalwoche

Klarinette trifft Kopfhörer-Party, Yoga trifft Sound, Lesung trifft Kreativstationen

https://www.wirimnetz.net/.../boulevard-of-dreams-auf.../

- DAAD-Förderranking: Uni Hohenheim auf Platz 1 der Landesuniversitäten

https://www.wirimnetz.net/.../daad-f%C3%B6rderranking.../

- Evangelische Bank setzt Spenden- und Sponsoring-Schwerpunkt 2026 auf Kinder- und Jugendhilfe

https://www.wirimnetz.net/.../evangelische-bank-setzt.../

- Fachtag der Nordkirche widmet sich dem Umgang mit irritierten Systemen nach sexualisierter Gewalt

https://www.wirimnetz.net/nachrichten/glaube-liebe-hoffnung/

 

 


WORTWEISE GEBET

von und mit Gert Holle

3.07.2026

 

Es war eine intensive Woche. Mit guten Nachrichten. Mit schwierigen Nachrichten. Mit Momenten, die Mut gemacht haben – und solchen, die Fragen offen gelassen haben.

Dieses Stück ist kein klassischer Song. Es ist ein Gebet. Gesprochen über rockige Musik. Ehrlich. Direkt. Ohne große Worte.

Ein Dank an Gott, der mich begleitet.
Durch Zweifel.
Durch Stürme.
Durch alles.

Gerade in einer Zeit, in der so vieles laut ist, erinnert mich dieses Gebet daran, dass Gottes Stimme nicht im Lärm untergeht. Dass Hoffnung stärker sein kann als Angst. Und dass wir unseren Weg nicht allein gehen müssen.

🎧 Hör hinein.
🎥 Schau dir das Video an (erstellt mit Canva).

Vielleicht ist es genau heute die kleine Pause, die du brauchst.

Ich wünsche dir ein gesegnetes Wochenende.

#Prayer #Gebet #Faith #Glaube #Hope #Hoffnung #RockPrayer #ChristianMusic #Weekend #ThankYouGod

 

 

Gebet

Gott —
jetzt.
Hier.
Ich atme Dich ein.
Du bist keine Theorie.
Kein Schlagwort.
Kein Gedanke für einen stillen Sonntag.
Du bist da —
in meinem Puls,
im Lärm,
in den Rissen dieser Welt.
Gott, Du stehst bei mir,
wenn Schlagzeilen Angst brüllen,
wenn der Boden unter mir schwankt,
wenn das Morgen Fragen stellt,
für die ich keine Antworten habe.
Du gehst nicht.
Du weichst nicht aus.
Du bleibst.
Danke, dass Du stark bist,
wenn ich es nicht mehr bin.
Dass Du mich hältst,
wenn das Leben hart trifft
und der Druck nicht nachlässt.
Du gehst mit mir durchs Feuer,
durch Zweifel,
durch die Stürme unserer Zeit —
und Du flüsterst Frieden,
während das Chaos schreit.
Gott,
Du bist lauter als meine Angst,
stärker als mein Scheitern,
näher
als mein nächster Herzschlag.
Danke für Gnade,
die immer wiederkommt.
Für Hoffnung,
die sich weigert aufzugeben.
Für Liebe,
die mich nicht fallen lässt.
Gott —
mit Dir an meiner Seite
stehe ich.
Fest.
Und ich danke Dir.
Jetzt.
Und immer.
Amen.

 

God—
right now, I breathe You in.
You’re not a theory.
Not a hashtag.
Not a Sunday-only idea.
You’re right here—
in my pulse,
in the noise,
in the cracks of this world.
God, You stand with me
when headlines scream fear,
when the ground feels unstable,
when tomorrow asks questions
I don’t know how to answer.
You don’t run.
You don’t hide.
You stay.
Thank You for being my strength
when my own runs empty.
For holding me up
when life hits heavy
and the pressure won’t let go.
You walk with me through fire,
through doubt,
through the storms of our time—
and You whisper peace
while the chaos shouts.
God, You are louder than my fear,
stronger than my failures,
closer than my next heartbeat.
Thank You for grace that keeps coming,
for hope that refuses to die,
for love that never lets me fall alone.
God—
with You at my side,
I stand.
And I thank You.
Always.
Amen.
(Lyrics & Music by Gert Holle – 7.01.2026)



Radio ü65 – Wenn Musik Erinnerungen weckt und Menschen verbindet

Ein Podcast mit Stefan Häseli und Gert Holle

Der Moderator fordert charmant auf, mitzuschwingen – und die Bewohner im Gesundheitszentrum Biffig in Schötz lassen sich bei der Pilotsendung nicht zwei Mal bitten. Foto: Radio ü65
Der Moderator fordert charmant auf, mitzuschwingen – und die Bewohner im Gesundheitszentrum Biffig in Schötz lassen sich bei der Pilotsendung nicht zwei Mal bitten. Foto: Radio ü65

9.06.2026

 

Was passiert, wenn aus einem klassischen Wunschkonzert plötzlich ein Ort der Begegnung wird? Wenn ältere Menschen nicht nur zuhören, sondern selbst Teil einer Radiosendung werden? Wenn Musik Erinnerungen wachruft, Gespräche anstößt und sogar zum Mitsingen, Schunkeln oder Tanzen einlädt?

Genau darum geht es bei „Radio ü65“, einem außergewöhnlichen Radioprojekt aus der Schweiz, das derzeit seinesgleichen sucht. Das mobile Live-Internetradio sendet direkt aus Alters- und Pflegeeinrichtungen und bringt Musik, Geschichten, Gespräche und Gemeinschaft dorthin, wo Menschen oft auf besondere Weise von Nähe und Teilhabe profitieren.

 

Für WIR IM NETZ – Kultur und Glaube Aktuell habe ich mit dem Initiator und Kommunikationsfachmann Stefan Häseli gesprochen. Viele Leserinnen und Leser kennen ihn bereits durch seine monatliche Kolumne „Stefan Häselis Kommunikationstipps“ in unserem Portal. In diesem rund 31-minütigen Podcast erzählt er, wie die Idee zu Radio ü65 entstanden ist, welche Erfahrungen das Team bei den ersten Sendungen gemacht hat und warum Musik gerade im Alter oft weit mehr ist als Unterhaltung.

 

Wir sprechen über bewegende Momente bei den Live-Sendungen, über Musikwünsche und persönliche Grüße, über gemeinsames Erinnern, über die Bedeutung sozialer Teilhabe und darüber, weshalb dieses Projekt bei Bewohnerinnen und Bewohnern ebenso gut ankommt wie bei Angehörigen und Pflegekräften.

Natürlich werfen wir auch einen Blick hinter die Kulissen: Wie groß ist das Team? Wie wird das Projekt finanziert? Welche Unterstützung gibt es durch Politik, Sponsoren und Einrichtungen? Und nicht zuletzt die spannende Frage: Könnte ein solches Seniorenradio auch in Deutschland funktionieren?

 

Ein Gespräch über Lebensfreude, Gemeinschaft, Kommunikation und die Kraft der Musik – und über eine Idee, die vielleicht noch viele Kreise ziehen wird.

Ich wünsche Ihnen und Euch viel Freude beim Zuhören.

 

 

Ihr / Euer Gert Holle


WortWeise – Predigten und Andachten zum Hören

Foto: Gert Holle / KI
Foto: Gert Holle / KI

Kurze Hörmomente voller Klang, Glauben und Gefühl


– Die Hörpredigt des Monats von Gerd Schwalm
– und die Andachten mit Liedern von Gert Holle

Worte, die Mut machen, inspirieren und berühren – für alle, die sich zwischendurch Zeit für Kopf und Herz nehmen.

 

 

👉 Jetzt anhören auf wirimnetz.net/predigt


WIR IM NETZ – Kultur und Glaube Aktuell

Inspiration. Dialog. Vertrauen.

Hinter WIR IM NETZ steht seit 2002 ein Mann mit klarer Haltung, kreativer Vision und tiefem Werteverständnis: Gert Holle – Theologe, Kommunikationsfachmann, leidenschaftlicher Autor, sozial engagierter Rotarier und kreativer Kopf mit Herz. Als Herausgeber und leitender Redakteur bringt er auf diesem Portal Menschen, Meinungen und Impulse zusammen – fundiert, menschlich und mit einem offenen Blick auf das, was Gesellschaft bewegt.

Ob mit bewegenden Texten, über 200 selbst geschriebenen Songs oder dem selbst entwickelten 3-D-Schachspiel IKARUS – Gert Holle steht für eine Kultur des respektvollen Miteinanders und der geistigen Neugier. Seine Auszeichnung als Paul Harris Fellow unterstreicht sein Engagement für Gemeinsinn und Mitverantwortung.

 

WIR IM NETZ lädt Sie ein: zu inspirierenden Inhalten, ehrlichem Austausch und einem lebendigen Dialog zwischen Kultur, Glaube und Gesellschaft. Willkommen in einem Raum, der verbindet.



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 Alles, was wir denken, wird irgendwann gesagt. All das, was gesagt wird, wird von anderen verstanden. All das, was verstanden wird,  unterscheidet sich meistens von dem, was ursprünglich gedacht wurde. Deshalb müssen wir uns immer wieder austauschen, neu verständigen, über unser Tun vergewissern. Deshalb machen wir  aus innerer Überzeugung "WIR IM NETZ - Kultur und Glaube Aktuell". 

 

Wir freuen uns, dass Sie unsere Homepage besuchen und freuen uns noch mehr, wenn unsere Inhalte in den einzelnen Rubriken Sie in genanntem Sinne anregen und Sie so Teil von "WIR IM NETZ" werden. Am meisten freuen wir uns, wenn Sie diese Seiten regelmäßig besuchen, ein wenig zur Ruhe kommen, Inspiration in unseren Hör-Andachten, durch die Impulse, Berichte und Beispiele, aber auch in Buchvorstellungen und Veranstaltungshinweisen finden. 

 

Alles Liebe

 

Gert Holle

(Herausgeber und leitender Redakteur)

 


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