Man kann nicht alles planen. Nicht jedes Spiel gewinnen. Mal lacht das Glück den anderen an.
Vielleicht gilt das nicht nur für den Fußball.
Wenn immer der Favorit gewinnen würde, wenn jeder Plan aufginge und alles nach unseren Vorstellungen verliefe – dann gäbe es keine Überraschungen mehr. Keine Geschichten, die das Leben selbst schreibt. Keine kleinen Wunder. Und manchmal wachsen gerade aus einer Niederlage neue Chancen.
Aus diesem Gedanken ist mein neuer Country-Song „Thank God We Can't Plan It All“ entstanden. Und meine neue WortWeise:
WortWeise - Wenn das Leben einen anderen Spielplan hat
Eine WortWeise – von und mit Gert Holle – kurz nach dem Ausscheiden des deutschen Teams aus der Fußball-WM 2026
Manchmal fühlt sich ein Abpfiff an, als wäre plötzlich etwas zu Ende, auf das wir lange hingefiebert haben.
Viele Menschen sind heute traurig. Die Weltmeisterschaft geht für die deutsche Nationalmannschaft früher zu Ende, als wir gehofft hatten. Wochenlang haben wir mitgefiebert, gehofft, diskutiert und geträumt. Und nun bleibt dieses Gefühl zurück: Es hätte doch anders kommen können.
Ja, hätte es.
Aber das Leben kennt keinen Spielplan, der sich nach unseren Erwartungen richtet.
In meinem neuen Song singe ich:
"You can't plan every highway. You can't win every game. Sometimes luck wears someone else's jersey."
Das gilt nicht nur für den Fußball.
Wir Menschen wünschen uns Sicherheit. Wir möchten planen können. Wir möchten wissen, dass sich Einsatz lohnt und am Ende belohnt wird. Doch das Leben folgt nicht immer unseren Vorstellungen. Es überrascht uns. Es fordert uns heraus. Es nimmt manchmal eine Kurve, mit der niemand gerechnet hat.
Gerade darin liegt aber auch etwas Kostbares.
Wenn immer nur der Favorit gewinnen würde, gäbe es keine Geschichten mehr, die uns staunen lassen. Keine Außenseiter, die über sich hinauswachsen. Keine Momente, in denen plötzlich das Unmögliche möglich wird.
Diesmal trug Paraguay das Trikot des Glücklicheren.
Dazu gratulieren wir herzlich. Die Mannschaft hat mutig gespielt, leidenschaftlich gekämpft und sich ihren Erfolg verdient. Möge sie ihren Weg im Turnier mit Freude weitergehen.
Ebenso gilt unser Dank der deutschen Mannschaft, dem Trainerteam und allen, die hinter den Kulissen gearbeitet haben. Wer sich einer solchen Herausforderung stellt, trägt Verantwortung, steht unter gewaltigem Druck und weiß doch, dass am Ende oft Kleinigkeiten über Sieg oder Niederlage entscheiden. Dafür verdienen alle unseren Respekt – gerade an einem Tag wie heute.
Vielleicht liegt sogar in einer Enttäuschung eine leise Einladung.
Nicht sofort nach Schuldigen zu suchen.
Nicht jedes Scheitern zum Weltuntergang zu erklären.
Sondern neu zu lernen, dass unser Wert nicht auf der Anzeigetafel steht.
Der christliche Glaube erinnert uns daran, dass Gott uns nicht nach unseren Erfolgen beurteilt. Er geht mit uns durch die hellen Tage ebenso wie durch die dunklen. Er freut sich mit uns über Siege. Und er bleibt an unserer Seite, wenn Träume platzen.
Vielleicht können wir deshalb irgendwann sogar sagen:
Gott sei Dank lässt sich nicht alles planen.
Denn gerade die ungeplanten Wege haben unser Leben oft am tiefsten verändert.
Den Leserinnen und Lesern in Österreich, der Schweiz und allen anderen Ländern, deren Mannschaften noch im Turnier stehen, wünschen wir von Herzen spannende Spiele, faire Begegnungen und viele unvergessliche Momente. Möge diese Weltmeisterschaft weiterhin Menschen verbinden – über Grenzen hinweg.
Und uns allen wünsche ich, dass wir nie vergessen:
Das größte Spiel unseres Lebens wird nicht auf einem Fußballplatz entschieden, sondern jeden Tag dort, wo wir Hoffnung schenken, einander aufrichten und gemeinsam weitergehen.
Gebet
Guter Gott,
heute bringen wir Dir unsere Freude und unsere Enttäuschung.
Danke für die Begeisterung, die der Sport in Menschen wecken kann. Danke für Gemeinschaft, für Fairness und für die vielen Augenblicke, in denen wir miteinander lachen, hoffen und mitfiebern.
Wir bitten Dich für die Spieler der deutschen Mannschaft, für das Trainerteam und alle Mitarbeitenden: Schenke ihnen Kraft, mit Kritik umzugehen, aus Fehlern zu lernen und den Mut nicht zu verlieren.
Segne auch die Mannschaft aus Paraguay. Bewahre sie vor Überheblichkeit und lass sie die Freude über ihren Erfolg genießen.
Und hilf uns allen, gelassen zu bleiben, wenn das Leben anders verläuft, als wir es geplant haben. Schenke uns die Weisheit, in jeder Niederlage auch einen neuen Anfang zu entdecken und darauf zu vertrauen, dass Du uns auf allen Wegen begleitest.
Amen.
Segen
Der Gott der Hoffnung begleite Dich auf allen Wegen.
Er schenke Dir Gelassenheit, wenn Pläne scheitern,
Mut, wenn neue Wege beginnen,
Freude über das Glück anderer
und ein dankbares Herz für die kleinen Wunder, die sich nicht planen lassen.
So segne Dich der liebende Gott,
der Vater, der Sohn und der Heilige Geist.
Amen.
Thank God We Can't Plan It All
Verse 1
I had a deadline on my screen,
one more page to make it clean.
Coffee cold, the hours flew,
same old list of things to do.
Then a little bat flew through the room,
dancing circles in the afternoon.
Every word could wait a while—
life walked in with a crooked smile.
Pre-Chorus
Funny how the best moments arrive
without knocking at the door.
They never ask for our permission;
they just become something worth remembering.
Chorus
You can't plan every highway,
you can't win every game.
Sometimes luck wears someone else's jersey,
and tomorrow won't look the same.
Thank God this world keeps turning,
not like some machine of steel.
Or we'd never know surprise,
never learn what's truly real.
No little miracles,
no happy accidents at all.
Thank God we can't plan it all.
Verse 2
Yesterday we were champions,
at least that's what the headlines said.
Eighty million coaches talking,
every expert shook his head.
One bad call, one kick too high,
one long silence in the sky.
Funny how a perfect plan
can disappear like tracks in sand.
Pre-Chorus
Maybe every broken dream
is making room for something new.
Sometimes losing one big picture
helps us find a better view.
Chorus
You can't plan every highway,
you can't win every game.
Sometimes luck wears someone else's jersey,
and tomorrow won't look the same.
Thank God this world keeps turning,
not like some machine of steel.
Or we'd never know surprise,
never learn what's truly real.
No little miracles,
no happy accidents at all.
Thank God we can't plan it all.
Bridge
If every favorite always won,
every story would be the same.
No underdogs, no second chances,
no sparks inside the flame.
The road gets interesting
where the map begins to end.
Sometimes what feels like losing
becomes your oldest friend.
Final Chorus
You can't plan every sunrise,
you can't write every song.
Sometimes getting lost a little
is exactly where we belong.
Thank God this world keeps turning,
wild and beautiful and free.
Full of little miracles
waiting where we cannot see.
Here's to all the twists and turns,
every stumble, every fall.
Thank God life still surprises us.
Thank God we can't plan it all.
(Lyrics & Music by Gert Holle – 30.06.2026)
Übertragung ins Deutsche
Gott sei Dank können wir nicht alles planen
Strophe 1
Auf meinem Bildschirm blinkt die Uhr,
noch eine Seite, dann wär' ich durch.
Der Kaffee kalt, die Zeit rennt fort,
und jeder Handgriff kennt seinen Ort.
Da flattert plötzlich, leis' und sacht,
'ne Fledermaus durch die Mittagspracht.
Für einen Augenblick steht alles still –
weil das Leben einfach leben will.
Pre-Refrain
Die schönsten Augenblicke kommen leise,
sie fragen nicht nach Ort und Zeit.
Sie klopfen nicht erst an die Tür –
sie schenken uns Unendlichkeit.
Refrain
Man kann nicht jeden Weg bestimmen,
nicht jedes Spiel gewinnen.
Mal trägt das Glück ein fremdes Trikot,
und wir müssen neu beginnen.
Gott sei Dank dreht sich die Erde
nicht nach unserem Plan.
Sonst gäb's keine kleinen Wunder,
die ganz leise bei uns anfang'n.
Keine glücklichen Zufälle,
die unser Herz berühr'n.
Gott sei Dank können wir nicht alles planen.
Strophe 2
Gestern waren wir schon Weltmeister –
zumindest klang es überall so.
Millionen Trainer vor den Bildschirmen,
jeder wusste es ganz genau.
Ein Pfiff zu wenig, ein Schuss zu hoch,
ein Traum verweht im Abendrot.
Wie schnell zerbricht das große Morgen
an einem kleinen Augenblick.
Pre-Refrain
Vielleicht macht jeder große Umweg
Platz für etwas, das noch wächst.
Manchmal zeigt uns erst das Stolpern,
wo der schönste Weg sich versteckt.
Refrain
Man kann nicht jeden Weg bestimmen,
nicht jedes Spiel gewinnen.
Mal trägt das Glück ein fremdes Trikot,
und wir müssen neu beginnen.
Gott sei Dank dreht sich die Erde
nicht nach unserem Plan.
Sonst gäb's keine kleinen Wunder,
die ganz leise bei uns anfang'n.
Keine glücklichen Zufälle,
die unser Herz berühr'n.
Gott sei Dank können wir nicht alles planen.
Bridge
Wenn immer nur die Großen siegen,
wär jede Geschichte gleich.
Kein David mehr, kein neues Hoffen,
kein Wunder machte reich.
Die spannendsten Kapitel schreiben
oft Wege ohne Ziel.
Und manches, was wie Scheitern aussieht,
gewinnt am Ende doch das Spiel.
Schlussrefrain
Man kann nicht jeden Morgen malen,
nicht jedes Lied versteh'n.
Manchmal führt ein kleiner Umweg
genau dorthin, wo wir hingeh'n.
Gott sei Dank dreht sich die Erde
wild und schön und frei.
Voller Wunder, voller Zeichen –
oft ganz unscheinbar dabei.
Auf all die Kurven unseres Lebens,
auf jeden Neubeginn.
Gott sei Dank überrascht uns das Leben.
Gott sei Dank steckt mehr dahinter, als wir planen können.
Zerbrechlich ist nicht schwach
Es gibt Begegnungen, die uns klein machen.
Menschen, die laut sind.
Stärker. Meinungsfester. Härter.
Oder zumindest so tun.
Und dann sind da die anderen.
Die Leisen. Die Rücksichtsvollen. Die, die lieber schweigen, um den Frieden nicht zu gefährden.
Wir alle kennen diese Rollen – manchmal spielen wir selbst beide.
Doch was passiert, wenn wir immer nachgeben? Wenn Rücksicht zur Selbstverleugnung wird?
In meinem Song „Porcelain People“ erzähle ich von Menschen, die
wie Elefanten durch zwischenmenschliche Räume stampfen.
Und von denen, die im Schatten dieser Lautstärke verstummen.
Wie aus Rücksicht Resignation wird – und wie wir lernen können, anders zu reagieren.
"Selig sind die Sanftmütigen..." – aber was heißt das heute?
In der Bergpredigt (Matthäus 5,5) sagt Jesus:
„Selig sind die Sanftmütigen, denn sie werden das Erdreich besitzen.“
Sanftmut ist nicht Schwäche.
Es ist Kraft in Kontrolle.
Mut in Rücksicht.
Stärke in Liebe.
Sanftmut bedeutet nicht: „Ich lasse alles mit mir machen.“
Sanftmut bedeutet: „Ich bleibe bei mir – aber ich bleibe Mensch.“
Philosophisch gesehen...
Philosophen wie Martin Buber oder Emmanuel Levinas sprechen
vom „Du“, vom Anderen, dem ich mit Verantwortung begegne.
Doch was, wenn das „Du“ mir nicht zuhört? Mich verletzt? Mich ignoriert?
Dann darf ich meine Grenzen wahren – und doch menschlich bleiben.
Wahrhaftigkeit bedeutet auch: Nein zu sagen, wenn das Ja mich zerstört.
Der Elefant im Raum
Viele kennen ihn. Keiner spricht ihn an.
Der ständige Nörgler, der laute Redner, die dominante Stimme, die alles bestimmt.
Manchmal ist er ein Gast im Club. Manchmal sitzt er in unserem inneren Wohnzimmer.
Und wir?
Wir sind Porzellanmenschen.
Aber nicht zerbrochen.
Nur sensibel.
Wertvoll.
Und bereit, Haltung zu zeigen – ohne unsere Sanftheit aufzugeben.
Gebet
Gott des Mitgefühls,
du kennst unsere leisen Stimmen.
Du hörst, was andere übertönen.
Gib uns den Mut, freundlich Grenzen zu setzen.
Lass uns stark sein – ohne hart zu werden.
Lehre uns die Sprache der Sanftmut,
die Klarheit ohne Kälte spricht.
Bewahre unser Herz vor Bitterkeit
und schenke uns Weisheit, wenn wir einem Elefanten begegnen.
Amen.
Segen
Gott segne dich mit Mut –
nicht, um andere zu übertrumpfen,
sondern um du selbst zu bleiben.
Gott segne dich mit Liebe –
die Nein sagen kann,
ohne aufzuhören, Ja zum Menschen zu sagen.
Gott segne dich mit Sanftmut –
die stärker ist als jede Lautstärke.
Amen.
🎵 "Porcelain People"
[Verse 1]
You walk in loud, like you own the place,
Crashin’ hearts with your poker face.
You don’t hear the quiet ones speak,
You call it strength, but it's the weak who shriek.
Always right, never wrong,
Every meal, another song.
But the silence you leave behind
Echoes louder every time.
[Chorus]
We’re porcelain people, fragile and kind,
Tryna hold the line, but we're breakin’ inside.
Wish we knew how to stand, how to say “no more,”
When the elephant’s stompin’ right through the door.
Peace doesn’t mean we have to fold —
Even soft voices can be bold.
[Verse 2]
He turned a table into battleground,
Words like knives, they spun around.
Said the stew was cold, the wine too dry,
But no one dared to ask him why.
Till the doors were shut, the club undone,
All for the comfort of just one.
How many kind souls walked away
While the loud ones got their way?
[Chorus]
We’re porcelain people, fragile and kind,
Tryna hold the line, but we're breakin’ inside.
Wish we knew how to stand, how to say “no more,”
When the elephant’s stompin’ right through the door.
Peace doesn’t mean we have to fold —
Even soft voices can be bold.
[Verse 3]
Now I’ve learned to draw my line,
To raise my voice, still stay kind.
Not every war needs to be fought,
But some respect just must be taught.
Next time you break without a care,
Don’t be surprised if someone dares —
To look you in the eye and say,
“Not today. Not today.”
[Final Chorus]
We’re porcelain people, fragile and kind,
But we’re learning to shine, not just stay behind.
Now we know how to stand, how to say “no more,”
When the elephant’s stompin’ right through the door.
Peace doesn’t mean we have to fold —
Even soft voices can be bold.
(Lyrics & Music by Gert Holle – 24.04.2025)
🎵 „Porzellanseelen“ (deutsche Version von „Porcelain People“)
[Strophe 1]
Du kommst herein, nimmst dir jeden Raum,
redest laut, doch es wirkt wie Schaum.
Keiner darf dir widersprechen,
deine Worte – wie Gewitter brechen.
Du hast recht, jedes Mal,
alles schmeckt dir nicht einmal.
Doch was bleibt, ist stille Wut,
die keiner sieht, doch vieles tut.
[Refrain]
Wir sind Porzellanseelen – zerbrechlich, doch echt,
wir sagen oft nichts, auch wenn's uns verletzt.
Wir wollen nur Frieden, doch werden dabei
oft überrollt – ganz still und dabei.
Doch still heißt nicht schwach – hör gut zu:
Auch leise Stimmen sind voller Mut.
[Strophe 2]
Er saß im Club, hat das Mahl verflucht,
nie genügt, was man ihm gekocht.
Niemand sprach es je laut aus,
doch irgendwann blieben alle aus.
Ein Mann zerstört, was wir mal war’n –
und keiner stellt sich ihm in den Arm.
Wie viele gingen, Stück für Stück,
und schauten nie mehr zurück?
[Refrain]
Wir sind Porzellanseelen – zerbrechlich, doch echt,
wir sagen oft nichts, auch wenn's uns verletzt.
Wir wollen nur Frieden, doch werden dabei
oft überrollt – ganz still und dabei.
Doch still heißt nicht schwach – hör gut zu:
Auch leise Stimmen sind voller Mut.
[Strophe 3]
Doch heut weiß ich: Ich darf da steh’n,
darf mich zeigen und nicht nur geh’n.
Nicht jeder Streit ist ein Gewinn,
doch wer nie stoppt, verliert am Sinn.
Wenn du heut laut bist – sei bereit,
dass jemand sagt: „Bis hier – nicht weit.“
Mit offenem Blick, klar und wahr,
und dennoch liebevoll, wie’s mal war.
[Refrain – Finale]
Wir sind Porzellanseelen – zerbrechlich, doch echt,
doch jetzt steh’n wir auf – nicht länger versteckt.
Wir lernen zu sprechen, sagen: „So nicht mehr“,
wenn uns wer überrollt – wir wehren uns sehr.
Denn still heißt nicht schwach – hör gut zu:
Auch leise Stimmen sind voller Mut.
Heute in "WIR IM NETZ - Kultur und Glaube Aktuell" u.a.:
- IMPULSLS ZUM TAGE
„Porcelain People“ – Wenn Sanftheit auf Härte trifft
Eine Besinnung zu Macht, Mut und Menschlichkeit – von und mit Gert Holle
- Interreligiöses Bündnis Saarland: Religionsgemeinschaften im Saarland setzen Zusammenarbeit fort
https://www.wirimnetz.net/.../interreligi%C3%B6ses-b%C3.../
- Bundesversammlung des Martin‑Luther‑Bundes wählt Bischof Tilman Jeremias zum Präsidenten
https://www.wirimnetz.net/.../bundesversammlung-des.../
- Isländische Rockband KALEO auf Way Down We Go Tour
https://www.wirimnetz.net/.../isl%C3%A4ndische-rockband.../
- Ein Weltrekord im Line Dance auf schwindelnder Höhe mit Cat Lions Song "Mountain High"
https://www.wirimnetz.net/.../ein-weltrekord-im-line.../
- Indischer Superstar Diljit Dosanjh kündigt weitere Termine seiner Aura World Tour an
Im August Shows in Wien und Berlin
https://www.wirimnetz.net/.../indischer-superstar-diljit.../
- Hitzerekord: Universität Hohenheim misst heißesten Tag seit rund 150 Jahren
https://www.wirimnetz.net/journal/wissenschaft/
-ALEXANDRA KAY KEHRT 2027 MIT IHRER BISLANG GRÖßTEN HEADLINE-TOUR NACH UK & EUROPA ZURÜCK
https://www.wirimnetz.net/.../alexandra-kay-kehrt-2027.../
- Landesbischöfin Kristina Kühnbaum‑Schmidt: Frauen in Leitungsämtern stärken die Kirche weltweit
Besuch von Bischöfin Catherine Ngina Musau aus Kenia
https://www.wirimnetz.net/.../landesbisch%C3%B6fin.../
Gestern in "WIR IM NETZ - Kultur und Glaube Aktuell" u.a.:
- Newsletter W.I.N. - DER RÜCKBLICK
Mit Herz durch den Sommer
Die Woche vom 22.06.2026 - 27.06.2026
https://www.wirimnetz.net/newsletter-w-i-n/
- Gerd Schwalm spricht mit Martin Pfeiffer
Interview des Monats - Sommerreihe: Juli 2026 - das Erste
https://www.wirimnetz.net/.../interview-des-monats.../
- Jubiläum: 750 Jahre Glaubensgeschichte auf dem Stiftsberg
https://www.wirimnetz.net/.../jubil%C3%A4um-750-jahre.../
- WortWeise Spezial Juli 2026 - Pilgern, Weg zu Gott
https://www.wirimnetz.net/.../wortweise-spezial-juli.../
- Geschäfts-Risiken: KI erstmals genannt, Klimawandel wird vernachlässigt
https://www.wirimnetz.net/.../gesch%C3%A4fts-risiken-ki.../
- Du bist wertvoll
Bistum Trier engagierte sich erfolgreich bei den Nationalen Spiele der Special Olympics
https://www.wirimnetz.net/.../bistum-trier-engagierte.../
- Fusion der Rostocker Innenstadtgemeinden
Bischof Tilman Jeremias würdigt neuen gemeinsamen Weg der St.-Jakobusgemeinde
https://www.wirimnetz.net/nachrichten/glaube-liebe-hoffnung/
- Sommertraining ohne Risiko: Sieben Tipps für sicheres Training im Sommer
https://www.wirimnetz.net/.../sommertraining-ohne-risiko.../

9.06.2026
Was passiert, wenn aus einem klassischen Wunschkonzert plötzlich ein Ort der Begegnung wird? Wenn ältere Menschen nicht nur zuhören, sondern selbst Teil einer Radiosendung werden? Wenn Musik Erinnerungen wachruft, Gespräche anstößt und sogar zum Mitsingen, Schunkeln oder Tanzen einlädt?
Genau darum geht es bei „Radio ü65“, einem außergewöhnlichen Radioprojekt aus der Schweiz, das derzeit seinesgleichen sucht. Das mobile Live-Internetradio sendet direkt aus Alters- und Pflegeeinrichtungen und bringt Musik, Geschichten, Gespräche und Gemeinschaft dorthin, wo Menschen oft auf besondere Weise von Nähe und Teilhabe profitieren.
Für WIR IM NETZ – Kultur und Glaube Aktuell habe ich mit dem Initiator und Kommunikationsfachmann Stefan Häseli gesprochen. Viele Leserinnen und Leser kennen ihn bereits durch seine monatliche Kolumne „Stefan Häselis Kommunikationstipps“ in unserem Portal. In diesem rund 31-minütigen Podcast erzählt er, wie die Idee zu Radio ü65 entstanden ist, welche Erfahrungen das Team bei den ersten Sendungen gemacht hat und warum Musik gerade im Alter oft weit mehr ist als Unterhaltung.
Wir sprechen über bewegende Momente bei den Live-Sendungen, über Musikwünsche und persönliche Grüße, über gemeinsames Erinnern, über die Bedeutung sozialer Teilhabe und darüber, weshalb dieses Projekt bei Bewohnerinnen und Bewohnern ebenso gut ankommt wie bei Angehörigen und Pflegekräften.
Natürlich werfen wir auch einen Blick hinter die Kulissen: Wie groß ist das Team? Wie wird das Projekt finanziert? Welche Unterstützung gibt es durch Politik, Sponsoren und Einrichtungen? Und nicht zuletzt die spannende Frage: Könnte ein solches Seniorenradio auch in Deutschland funktionieren?
Ein Gespräch über Lebensfreude, Gemeinschaft, Kommunikation und die Kraft der Musik – und über eine Idee, die vielleicht noch viele Kreise ziehen wird.
Ich wünsche Ihnen und Euch viel Freude beim Zuhören.
Ihr / Euer Gert Holle

– Die Hörpredigt des Monats von Gerd Schwalm
– und die Andachten mit Liedern von Gert Holle
Worte, die Mut machen, inspirieren und berühren – für alle, die sich zwischendurch Zeit für Kopf und Herz nehmen.
👉 Jetzt anhören auf wirimnetz.net/predigt
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