Deutscher Menschenrechts-Filmpreis 2026: Vier Fachjurys hochkarätig besetzt

Film- und Menschenrechts-Expert*innen bewerten ab September die Einreichungen zum Deutschen Menschenrechts-Filmpreis | Veranstalterkreis erstellt im August Shortlist | Bekanntgabe der Preisträger*innen am 10. November 2026

Foto: Deutscher Menschrnrechts-Filmpreis
Foto: Deutscher Menschrnrechts-Filmpreis

10.07.2026

 

(Nürnberg/dmfp) – Im 15. Wettbewerbsjahr des Deutschen Menschenrechts-Filmpreises (DMFP) wurden 371 Filmen eingereicht. In einem mehrstufigen Sichtungs- und Bewertungsverfahren werden nun die „Besten der Besten“ in den sechs Kategorien des DMFP ermittelt. Den Sitzungen der vier Fachjurys wurde aufgrund der hohen Zahl der Einreichungen ein Auswahlgremium vorgeschaltet, das aus Mitgliedern des Veranstalterkreises des DMFP besteht und das für jede Kategorie zunächst eine Shortlist erstellt.

Die vier Fachjurys werden ab 19. Oktober die jeweiligen Preisträger*innen ermitteln. Für diesen Jahrgang konnten erneut erfahrene Film-, Medien- und Kulturschaffende bzw. Menschenrechts-Expert*innen gewonnen werden.

Haupt-Jury in den Kategorien Kurz- und Langfilm

  • Markus Aicher, Leitende Redakteur im Programmbereich Kultur (Schwerpunkt Film) beim Bayerischen Rundfunk
  • Anke Leweke, freie Filmjournalistin und Filmkritikerin
  • Steffi Niederzoll, Filmemacherin, Preisträger Deutscher Menschenrechts-Filmpreis 2024
  • Pagonis Pagonakis, Autor und Regisseur, Preisträgerin Deutscher Menschenrechts-Filmpreis 2006
  • Dr. Silvia Tiedtke, Literatur- und Kommunikationswissenschaftlerin, Förderreferentin FilmFernsehFonds Bayern

Haupt-Jury der Kategorie Magazinbeiträge

  • Rüdiger Baumann, Fernsehjournalist, Moderator, Filmautor und Redakteur beim Bayerischen Rundfunk
  • Tamina Kutscher, freie Journalistin und Dozentin zu Medien, Kultur und Gesellschaft mit Schwerpunkt Russland sowie Mittel- und Osteuropa
  • Dr. Michaela Lissowsky, Leiterin Human Rights Hub Genf, Vertreterin der Friedrich-Naumann-Stiftung beim UN-Menschenrechtsrat
  • Naijma El Moussaoui, freie Fernsehjournalistin, Redakteurin und Moderatorin
  • Caroline Walter, freie investigative Journalistin und Autorin, Preisträgerin Deutscher Menschenrechts-Filmpreis 2014

Haupt-Jury in den Kategorien Non Professional und Hochschule

  • Christian Exner, Filmkritiker und Medienpädagoge im Deutschen Kinder- und Jugendfilmzentrum
  • Bella Gurevich, Filmwissenschaftlerin und Dozentin an der Hochschule Hamburg, Leiterin des Bettermakers-Filmfestivals der Hamburger Initiative für Menschenrechte
  • Lilith Kugler, Filmemacherin und Regisseurin, Preisträgerin Deutscher Menschenrechts-Filmpreis 2024
  • Ali Samadi Ahadi, Regisseur, Autor und Produzent, Preisträger Deutscher Menschenrechts-Filmpreis 2010
  • Ella Schindler, Redakteurin im Verlag Nürnberger Presse und Vorstandsmitglied Neue Deutsche Medienmacher*innen

Haupt-Jury der Kategorie Bildung

  • Michael Jahn, Projektleiter Schulkinowochen bei Vision Kino – Netzwerk für Film- und Medienkompetenz
  • Marina Khanide, Geschäftsführerin der Konferenz evangelischer Freiwilligendienste bei der EKD, Ausbildungstrainerin für internationale Programme zu Diversität, Demokratie und Menschenrechte sowie diskriminierungskritischer Bildungsarbeit
  • Petra Müller, Leiterin des Programmbereichs Geisteswissenschaften, Berufliche Bildung, Evangelische Religion und Ethik beim FWU - Institut für Film und Bild
  • Dr. Johannes Rüster, Studiendirektor am Gymnasium Fridericianum sowie am Institut für Praktische Theologie der FAU Erlangen-Nürnberg
  • Dr. Frauke Teichmann, Gymnasiallehrerin für Deutsch und Evangelische Religionslehre sowie Lehrbeauftragte im Bereich der Deutschdidaktik, Arbeitsschwerpunkt u.a. Literatur- und Mediendidaktik

Übersicht aller Jury-Mitglieder

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Der Deutsche Menschenrechts-Filmpreis ist ein unabhängiger Medienwettbewerb und wird im Rhythmus von zwei Jahren vergeben. Der Preis und wird aktuell von 20 Organisationen der Zivilgesellschaft gestaltet, finanziert und durchgeführt. Zu den Trägern gehören Organisationen der Menschenrechts-, Bildungs-, Kultur- und Medienarbeit, konfessionell geprägte Organisationen, Gewerkschaften sowie Wohlfahrtsverbände und kommunale Einrichtungen. Sie sind geeint im Ziel der Achtung und Wahrung der Menschenrechte. Zudem unterstützen Verbände und Einzelpersonen den Filmwettbewerb. Die Geschäftsführung liegt beim Nürnberger Menschenrechtszentrum e.V. (NMRZ).