Die Zuckerraffinerie Tangermünde Fr. Meyers Sohn & ZERTUS feierten 200-jähriges Bestehen mit Uraufführung der „Elbsinfonie“ in der Elbphilharmonie

Robin Schmiedebach Dr. Malte Herwig, Prof. Wolf Kerschek, Steffen Schilm, Dr. Peter Tschentscher, Stephan Tendam, Patrick Müller-Sarmiento, Judith Rakers (von links) . Foto: zertus
Robin Schmiedebach Dr. Malte Herwig, Prof. Wolf Kerschek, Steffen Schilm, Dr. Peter Tschentscher, Stephan Tendam, Patrick Müller-Sarmiento, Judith Rakers (von links) . Foto: zertus

3.07.2026

 

(Hamburg/zer) – Die Hamburger Zertus-Gruppe hat anlässlich ihres 200-jährigen Jubiläums die „Elbsinfonie“, komponiert von Prof. Wolf Kerschek, in der Elbphilharmonie uraufgeführt – ein Werk, das die Unternehmens- und Familiengeschichte entlang der Elbe erzählt. Über 1.800 Gäste aus Wirtschaft, Politik und Kultur verfolgten die Premiere im Großen Saal.

„Wir haben nicht einfach nur 200 Jahre gewürdigt, sondern auch einen Moment für alle Sinne geschaffen, an den wir uns noch lange erinnern“, sagte der Zertus-CEO Patrick Müller-Sarmiento. „Mit der Elbsinfonie setzen wir unseren beiden Heimatstädten Hamburg und Tangermünde ein musikalisches Denkmal – und schlagen damit zugleich eine Brücke von unserem Ursprung in die Zukunft. Jetzt heißt es für uns, die Geschichte gemeinsam weiterzuschreiben.“

Unter der Leitung von Arif Dadashev führte die Neue Philharmonie Hamburg das Werk für acht Trompeten und großes Orchester auf; die solistischen Passagen übernahmen Studierende von Prof. Matthias Höfs. Das Finale trägt den Titel „Der Fluss in die Zukunft”. Die Sinfonie wurde Steffen Schilm, Bürgermeister der Stadt Tangermünde, und Hamburgs Erstem Bürgermeister Dr. Peter Tschentscher symbolisch als Geschenk übergeben. In seinem Grußwort betonte Dr. Tschentscher, dass die Unternehmensgeschichte von Zertus für Hamburg stehe: Mit Weltoffenheit, Innovation und kaufmännischer Verantwortung. Augenzwinkernd bedankte er sich für die Elbsinfonie, die vielleicht die neue Hamburg-Hymne werden könne.

Auch von der Bundespolitik gab es Anerkennung: Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer würdigte das Jubiläum in einem Grußwort zur Festschrift der Jubiläumsgala. Was 1826 in einem Fachwerkhaus in Tangermünde begann, sei aus heutiger Sicht ein „geglücktes Start-up“, schrieb Rainer und bezeichnete Zertus als einen der mittelständischen Motoren Deutschlands.

Im zweiten Teil des Abends nahm der Pianist Sebastian Knauer das Publikum gemeinsam mit der Neuen Philharmonie Hamburg auf eine Reise durch zwei Jahrhunderte Musikgeschichte – von Beethoven über Schubert und Mendelssohn Bartholdy bis zu Gershwin, dazu die ebenfalls hier uraufgeführte Komposition „Shoulder Length“ des Hollywood-Komponisten Thomas Newman. Moderiert wurde der Abend von der Journalistin Judith Rakers.

Anlässlich des Jubiläums erschien zudem die Festschrift „Sinfonie der Essenz“, in der unter anderem die Spitzenköche Cornelia Poletto (Restaurant Cornelia Poletto), Thomas Imbusch (Restaurant 100/200, Hamburg), Julian Stowasser (Lakeside, Hamburg) und Jan Hartwig (Restaurant JAN, München) die Kulinarik im Zeitgeist der vergangenen 200 Jahre in eigens kreierten Gerichten interpretierten.

 

Über ZERTUS
Die Zuckerraffinerie Tangermünde Fr. Meyers Sohn / ZERTUS Group ist eine familiengeführte Unternehmensgruppe mit einer fast 200-jährigen Geschichte. Aus einer Zuckerraffinerie in Tangermünde entstand seit 1826 eine international tätige Unternehmensgruppe mit den Geschäftsbereichen Love Brands (Food Production), Distribution, End-to-End Services und Global Growth Investments.

ZERTUS investiert gezielt in attraktive Wachstumsmärkte, starke Marken und innovative Geschäftsmodelle – immer mit Blick auf die zentralen Bedürfnisse der Konsumenten: Geschmack, Convenience sowie Gesundheit & Wohlbefinden. Internationale Perspektiven, globale Netzwerke und die konsequente Orientierung an Konsumtrends bilden die Grundlage für nachhaltiges Wachstum.