DGD Fachklinik Haus Immanuel unter neuer Leitung: Bewährte Erfahrung und neue Impulse

v.l.n.r.: Klinikleitung und ärztliche Leitung der DGD Fachklinik Haus Immanuel Martin Montowski (Geschäftsführer), Andrea Wachtel (Standortleitung) und Nasrulla Nasrullayev (neuer Chefarzt)
v.l.n.r.: Klinikleitung und ärztliche Leitung der DGD Fachklinik Haus Immanuel Martin Montowski (Geschäftsführer), Andrea Wachtel (Standortleitung) und Nasrulla Nasrullayev (neuer Chefarzt)

3.07.2026

 

(Hutschdorf/dgdfhi). Zum 1. Juli hat die DGD Fachklinik Haus Immanuel für alkohol- und medikamentenabhängige Frauen ihre Leitung neu aufgestellt. Nach mehr als 35 Jahren engagierter Tätigkeit am Standort wurde der langjährige Klinikleiter Gotthard Lehner Mitte Juni in den Ruhestand verabschiedet. Mit seinem Wirken hat er die Entwicklung der Einrichtung über Jahrzehnte maßgeblich geprägt und dazu beigetragen, dass sich das Haus Immanuel als anerkannte Anlauf-stelle für suchtkranke Frauen bundesweit etablieren konnte.

 

Die neue Klinikleitung übernehmen ab sofort Andrea Wachtel als Standortleitung und Martin Montowski in der Funktion des Geschäftsführers gemeinsam. Mit dieser Doppelspitze setzt die Fachklinik auf Kontinuität, langjährige Erfahrung und eine zukunftsorientierte Weiterentwicklung des therapeutischen An-gebots.

Andrea Wachtel ist der Fachklinik seit 25 Jahren verbunden und kennt die Einrichtung, ihre Mitarbeitenden und die besonderen Bedürfnisse der Patientinnen aus langjähriger Praxis. „Ich freue mich sehr auf die neue Aufgabe und das Vertrauen, das mir entgegengebracht wird. Unsere Klinik steht für eine fachlich hochwertige und zugleich menschlich zugewandte Behandlung. Diese Werte möchten wir gemeinsam mit unserem engagierten Team weitertragen und die Einrichtung behutsam weiterentwickeln“, sagt Andrea Wachtel.

 

Martin Montowski bringt als langjähriger Geschäftsführer des Diakonie Krankenhauses Harz in Elbingerode umfangreiche Leitungserfahrung in die neue Funktion ein. Das Diakonie Krankenhaus Harz ist die große Schwesterklinik des Haus Immanuel im DGD Verbund (Deutscher Gemeinschafts-Diakonieverband), zu dem beide Häuser gehören. Die enge Zusammenarbeit der beiden Einrichtungen soll künftig weiter ausgebaut werden. „Wir möchten Bewährtes bewahren und gleichzeitig neue Impulse setzen. Die Anforderungen an die Suchtrehabilitation entwickeln sich stetig weiter. Gemeinsam werden wir die fachliche Qualität sichern und die Angebote für unsere Patientinnen zukunftsorientiert gestalten“, betont Martin Montowski.

 

Mit der neuen Doppelspitze sieht sich die DGD Fachklinik Haus Immanuel für die kommenden Jahre gut aufgestellt. Die Verbindung aus langjähriger Erfahrung am Standort und übergreifender Führungskompetenz bietet beste Voraussetzungen, um die erfolgreiche Arbeit der Einrichtung fortzuführen und den sich wandelnden Anforderungen in der Suchtrehabilitation für Frauen ge-recht zu werden.

 

„Unser gemeinsames Ziel ist es, den Patientinnen einen Ort zu bieten, an dem sie professionelle Unterstützung, Sicherheit und neue Perspektiven finden“, er-klären Andrea Wachtel und Martin Montowski. „Wir freuen uns darauf, diesen Weg gemeinsam mit unserem Team zu gestalten und die Zukunft der Fachklinik aktiv weiterzuentwickeln.“

 

Neuer Chefarzt verstärkt das medizinische Team

Mit der Neubesetzung der Chefarztposition stärkt das Haus Immanuel zudem ihre medizinische Kompetenz. Seit dem 1. Juli 2026 gehört der gebürtige Aserbeidschaner Nasrulla Nasrullayev zum Leitungsteam der Einrichtung. Der 41-jährige Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie verfügt über eine langjährige klinische Erfahrung in der Behandlung psychisch erkrankter Menschen. Vor seinem Wechsel war er unter anderem als Oberarzt und Leitung des Maßregelvollzugs in den Helios Fachkliniken in Hildburghausen sowie als Facharzt in der psychiatrischen Klinik des Bezirkskrankenhauses Bayreuth tätig. Nasrulla Nasrullayev bringt umfassende Expertise in Diagnostik, Therapie und interdisziplinärer Zusammenarbeit mit. Sein Medizinstudium absolvierte er an der Mediz-nischen Universität in Baku, Aserbaidschan. „Die Arbeit mit suchtkranken Menschen erfordert neben hoher fachlicher Kompetenz vor allem Empathie und einen respektvollen Blick auf die individuelle Lebensgeschichte jeder Patientin“, sagt Nasrullayev. „Ich freue mich darauf, gemeinsam mit dem erfahrenen Team die medizinische Versorgung weiterzuentwickeln und die Patientinnen auf ihrem Weg in ein selbstbestimmtes Leben zu begleiten.“

 

Die DGD Fachklinik Haus Immanuel – Mit dem Aufhören anfangen

In idyllischer Lage in Hutschdorf nahe der oberfränkischen Städte Kulmbach, Bayreuth und Bamberg liegt auf einem 10.000 m2 großen, parkähnlichen Areal die DGD Fachklinik Haus Immanuel - eine Rehabilitationseinrichtung mit 60 Plätzen, die auf die Behandlung alkohol- und/oder medikamentenabhängiger Frauen spezialisiert ist. Das Haus zählt zu den traditions-reichsten und zugleich modernsten Suchtkliniken Bayerns. Die DGD Fachklinik Haus Immanuel bietet auch eine gemeinsame Mutter-Kind-Therapie an. Bis zu 12 Kinder können ihre Mütter zur Behandlung begleiten und werden in der klinikeigenen Kita betreut. Pro Jahr werden im Haus Immanuel etwa 250 suchtkranke Frauen und ca. 50 Kinder aufgenommen, die während ihres 13-wöchigen Aufenthaltes von einem erfahrenen und fachlich hoch qualifizierten Team von etwa 70 Mitarbeitenden (Mediziner, Psycho-, Sozial-, Ergo-, Arbeitstherapeuten, usw.) betreut werden.

 

www.haus-immanuel.de