Klingender Adventskalender - 12

"Die Kerzen brennen, nicht unsere Herzen" von Gert Holle

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Nur die Kerzen brennen – nicht unsere Herzen

 

Das Jahr neigt sich dem Ende zu

mit dem Duft von Plätzchen und einem Weihnachtsbaum.

Die Waffen schweigen, nur ein schöner Traum?

Sind wir nicht bereit für den Frieden?

  

Wir feiern wie in jedem Jahr -

egal ob Menschen hungern, fliehen, sterben.

Wir spenden unser Geld und denken an den Festtagsbraten:

"Ob er wohl gelingen kann?"

 

Weihnachten trägt heute zwei Gesichter.

Wir tun so, als wären wir Engel,

doch wir schau’n in die andere Richtung.

Sind wir zu feige, der Welt zu helfen oder einfach nur zu faul?

Nur die Kerzen brennen, nicht unsere Herzen?

Ich bete: Lasst den vielen Worten Taten folgen.

 

Wir steh‘n bei einander, reichen uns die Hand.

Reflektieren, was uns wichtig erscheint.

Denken an die Vielen in tiefster Einsamkeit

und malen groß „Frieden“ an die Wand.

 

Wir erinnern uns an das Kind im Stall,

an die Eltern, die verzweifelt Hilfe suchten.

Und wenn‘s morgen an unsere Türe klopft,

weisen wir rüde den Weg und schweigen.

 

Weihnachten trägt heute zwei Gesichter.

Wir tun so, als wären wir Engel,

doch wir schau‘n in die andere Richtung.

Sind wir zu feige, der Welt zu helfen oder einfach nur zu faul?

Nur die Kerzen brennen, nicht unsere Herzen?

Ich bete: Lasst den vielen Worten Taten folgen.

 

Wie schön ist doch die Weihnachtszeit -

mit dem Duft von Plätzchen und einem Weihnachtsbaum.

Solidarität scheint Illusion zu sein,

zu echter Nächstenliebe ist es wohl zu weit.

 

Weihnachten trägt heute zwei Gesichter.

Wir tun so, als wären wir Engel,

doch wie schau‘n in die andere Richtung.

Sind wir zu feige, der Welt zu helfen oder einfach nur zu faul?

Nur die Kerzen brennen, nicht unsere Herzen?

 

Ich bete: Lasst den vielen Worten Taten folgen.

 

(Worte & Musik: Gert Holle - 2022 - 2024)


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Nur die Kerzen brennen – eine Besinnung von und mit Gert Holle


Das kleine Wörtchen „NUR“ ändert den Schwerpunkt in Äußerungen und Mitteilungen. Ton und Inhalt werden oft negativ gefärbt. Die drei Buchstaben begrenzen. "Ich habe nur eine Stunde Zeit für Sie." Das Wort "NUR" reduziert den Inhalt. Es nimmt die vielen Möglichkeiten. "Heute erledige ich nur zwei Dinge." Das Wort begrenzt uns in den vielen Aufgaben. "NUR" das eine ist wichtig und zählt. Das Wesentliche wird angepeilt. "NUR" ist Begrenzung und Fokussierung. Ich freue mich, das Wesentliche sehen zu können. Es tut gut, zu spüren, dass die Fülle der Welt und Umgebung nicht alles ist. ... - Alles Liebe, Gert

Der kleine Dezembär auf der Suche nach dem Weihnachtsfest

Eine Adventsgeschichte für Kinder und Junggebliebene, erzählt in 24 Kapiteln - von Gert Holle - gesprochen von Indra Holle-Chorkov, Peter Chorkov und Gert Holle

Bild: KI / Gert Holle
Bild: KI / Gert Holle

Kapitel 12: Der Oktobär – Teil 2

 

Der kleine Dezembär kehrt am nächsten Tag zum Fluss zurück. Oktobär sitzt bereits dort und wartet auf ihn.

Bild: KI / Gert Holle
Bild: KI / Gert Holle

Kleiner Dezembär: „Guten Morgen, Oktobär! Ich bin bereit, den Rest der Geschichte zu hören.“
Oktobär: „Gut! Also, Maria und Josef kamen spät in der Nacht in Bethlehem an. Aber überall, wo sie klopften, hieß es: ‚Kein Platz mehr!‘ Die Gasthäuser waren alle voll, weil so viele Menschen zur Volkszählung in die Stadt gekommen waren.“
Kleiner Dezembär: „Das muss schrecklich gewesen sein. Wo sind sie denn hingegangen?“
Oktobär: „Ein Wirt hatte schließlich Mitleid. Er bot ihnen einen Platz in seinem Stall an, wo die Tiere schliefen. Es war nicht viel, aber es war warm und trocken.“
Kleiner Dezembär: „Im Stall? Das klingt nicht wie ein Ort für ein großes Fest.“
Oktobär: „Und doch begann dort etwas Wunderbares. Aber ich denke, der Novembär kann dir den Rest der Geschichte erzählen. Er weiß mehr über die Nacht in Bethlehem.“
Kleiner Dezembär: „Danke, Oktobär! Ich freue mich darauf, den Novembär zu treffen.“

Foto: Gert Holle
Foto: Gert Holle

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Autor: Gert Holle - 11.12.2025 Kalender erstellt mit Chat GPT 4o und canva.com