Klingender Adventskalender - 20

An meine Eltern (Theodor Storm) - gelesen von Anneke Kim Sarnau

BITTE BEACHTEN SIE:

Auf dieser Seite haben wir einen Player von Soundcloud eingerichtet: Dieser Player nutzt Cookies im Einklang mit der  Cookie-Richtlinie von Soundcloud:

 

SoundCloud-Cookie-Richtlinie

Diese Cookie-Richtlinie ist Bestandteil der Datenschutzrichtlinie von Soundclound und sollte zusammen mit den Nutzungsbedingungen von Soundcloud durchgelesen werden.

Wie die meisten anderen Unternehmen auch verwendet der Betreiber von Soundcloud und auch deren Dienstleister während deines Besuchs auf der Plattform oder Interaktion mit der Plattform gegebenenfalls Cookies und andere Tracking-Technologien zur Speicherung von Daten. Dazu gehören unter anderem Pixel (auch unter der Bezeichnung "Internet-Beacon oder "Clear-GIFs" bekannt), lokale Speicherung und Kennungen von Endgeräten, um dazu beizutragen, die Plattform bereitzustellen, zu schützen und zu verbessern. Die Verwendung von Cookies und anderen Tracking-Technologien erfolgt zum Beispiel zur Speicherung deiner Präferenzen, zur Personalisierung von Inhalten, zur gezielte Einblendung von Anzeigen basierend auf deinen Interessen, zur Bekämpfung von Betrug und Missbrauch sowie zur Rationalisierung des Betriebs der Plattform und deines Zugriffs auf die Plattform.


Heiligenstadt, 20. Dezember 1856

Es wird Weihnachten! Mein ganzes Haus riecht schon nach braunem Kuchen – versteht sich nach Mutters Rezept – und ich sitze sozusagen schon seit einer Woche im Scheine des Tannenbaums. Ja, wie ich den Nagel meines Daumens besehe, so ist auch der schon halbwegs vergoldet. Denn ich arbeite jetzt abends nur in Schaumgold, Knittergold und bunten Bonbonpapieren, und während ich Netze schneide und Tannen- und Fichtenäpfel vergolde, und die Frauen, d.h. meine Frau und Röschen, Lisbeths Puppe ausputzen, liest Onkel Otto uns die „Klausenburg“ von Tieck vor oder gibt hin und wieder eine Probe aus den Bilderbüchern, die Hans und Ernst auf den Teller gelegt werden sollen. Gestern abend habe ich sogar Mandeln und Zitronat für die Weihnachtskuchen schneiden helfen, auch Kardamon dazu gestoßen und Hirschhornsalz. Den Vormittag war ich stundenlang auf den Bergen in den Wäldern herumgeklettert, um die Tannenäpfel zu suchen. Ja, Ihr hättet mich sogar in meinem dicken Wintermantel hoch oben in einer Tannenspitze sehen können.

Jeden Morgen kommt der Postbote und bringt ein Päckchen oder einen Brief aus der Heimat oder aus der Fremde von Freunden. Die Weihnachtszeit ist doch noch gerade so schön, wie sie in meinen Kinderjahren war.

*********************************



Der kleine Dezembär auf der Suche nach dem Weihnachtsfest

Eine Adventsgeschichte für Kinder und Junggebliebene, erzählt in 24 Kapiteln - von Gert Holle - gesprochen von Indra Holle-Chorkov, Peter Chorkov und Gert Holle

Bild: KI / Gert Holle
Bild: KI / Gert Holle

Kapitel 20: Der Weihnachtsmorgen

 

Die ersten Sonnenstrahlen erleuchten den verschneiten Wald. Der kleine Dezembär springt aus seinem warmen Nest und eilt zur großen Lichtung, wo die Tiere sich schon versammelt haben.

Bild: KI / Gert Holle
Bild: KI / Gert Holle

 

Kleiner Dezembär: „Guten Morgen, alle zusammen! Es ist Weihnachten!“
Februar: „Schaut euch den Wald an – so festlich war es hier noch nie!“
Die Lichtung ist geschmückt mit funkelnden Glühwürmchen, bunten Federn, Holzsternen und bemalten Tannenzapfen. Ein großer Tannenbaum in der Mitte trägt leuchtende Schneeflocken aus Eis.

 

Mama Bär: „Das habt ihr wunderschön gemacht, Kinder. Der Wald sieht aus wie ein Wunderland.“
März: „Und jetzt fehlt nur noch eines: die Weihnachtsgeschichte!“

Foto: Gert Holle
Foto: Gert Holle

*************

Autor: Gert Holle; Theodor Storm - 19.12.2024 Kalender erstellt mit Chat GPT 4o und canva.com