Newsletter W.I.N. - DER RÜCKBLICK

Die Woche vom 29.03.2026 - 2.04.2026

Foto: Gert Holle
Foto: Gert Holle

Liebe Leserin, lieber Leser,

 

eine kurze Woche liegt hinter uns – und doch war sie inhaltlich dicht, vielschichtig und in besonderer Weise auf Ostern hin ausgerichtet.

Zwischen Kultur, Gesellschaft und Glaube zeigte sich einmal mehr, wie eng die großen Fragen unserer Zeit miteinander verwoben sind: der Einsatz für Menschenwürde und Religionsfreiheit, die Sorge um verfolgte Christen, die erschreckende Normalisierung von Gewalt – und zugleich viele ermutigende Beispiele dafür, wie Verantwortung konkret gelebt wird.

Gerade mit Blick auf die bevorstehenden Osterfeiertage haben uns in diesen Tagen auch viele leise, nachdenkliche und zugleich hoffnungsvolle Töne begleitet. In WortWeise Spezial wurde dem Spannungsfeld von Zweifel und Glauben nachgespürt – ergänzt durch eine eindrückliche Osterpredigt, eingesprochen von Gerd Schwalm. Solche Beiträge öffnen Räume, in denen der österliche Gedanke neu erfahrbar wird.

Auch besondere Einblicke aus der Seelsorge – etwa zur demenzsensiblen Gestaltung von Gottesdiensten – machen deutlich, wie wichtig es ist, den Menschen in seiner jeweiligen Lebenssituation ernst zu nehmen. Und nicht zuletzt zeigt sich in ganz unterschiedlichen Kontexten: Kirche, Gesellschaft und Kultur sind dort lebendig, wo sie nah bei den Menschen bleiben.

Kulturelle Akzente – von Ausstellungen rund um das Abendmahl bis hin zu österlichen Kunstprojekten und Passionsspielen – laden dazu ein, die zentralen Themen dieser Tage mit neuen Augen zu sehen. Ebenso setzen Impulse zu Gesundheit, Lebensgestaltung und persönlicher Stärke wichtige Kontrapunkte im Alltag – ein Gedanke, der auch in der Buchvorstellung zu Kraft und Stabilität im Leben aufgegriffen wird.

So verdichtet sich in dieser „Kurzwoche“ vieles von dem, was Ostern ausmacht: Fragen, Zweifel, Brüche – aber auch Hoffnung, Aufbruch und neues Leben.

Ich danke Ihnen herzlich für Ihre Aufmerksamkeit und Ihre Treue zu WIR IM NETZ.

 

Zu den Osterfeiertagen wünsche ich Ihnen von Herzen gesegnete Tage – Momente der Ruhe, der Besinnung und der neuen Zuversicht. Möge die Botschaft von Ostern Sie stärken und begleiten.

 

Herzlichst

 

Gert Holle
Herausgeber und leitender Redakteur
WIR IM NETZ

 

 

 



30.03.2026

 

Eine Fotoausstellung in Püttlingen zeigt Aufnahmen der kunstvoll gestalteten Ostereier aus der Sammlung des Klosters Gnadenthal in Ingolstadt.

(Püttlingen/bt) - Ostern und Eier sind seit jeher eng miteinander verbunden. Im christlichen Glauben gilt das Ei als Symbol für die Auferstehung Jesu Christi und das neue Leben. Diesem bedeutungsvollen Motiv widmet sich eine besondere Ausstellung im Kloster Heilig Kreuz.

 

 


30.03.2026

 

In der aktuellen Podcast-Folge spricht Hendrik Hering über Begegnungen mit sozial Benachteiligten im Programm ‚Lebenswirklichkeiten‘ von Bistum Trier und Caritas; und wie diese Perspektivwechsel Respekt und Verständnis fördern.

 

Von Julia Fröder

 

 

(Trier/jf) - Gibt’s langjährige Arbeitslose in eurem Freundeskreis? Wie oft unterhaltet ihr euch mit Wohnungslosen? Meistens bewegen wir uns unter Menschen, die einen ähnlichen Lifestyle haben wie wir, eine ähnliche Lebensrealität. Das Bistum Trier und die Caritas laden ein, die eigene Bubble zu verlassen: Das Programm ‚Lebenswirklichkeiten‘ schafft Räume der Begegnung zwischen Verantwortlichen aus Politik, Kirche und Gesellschaft und Menschen in sozial benachteiligten Lebenssituationen. Zu denen, die sich darauf eingelassen haben, gehört der rheinland-pfälzische Landtagspräsident Hendrik Hering. Im Gespräch mit Julia Fröder erzählt er von seinen Erfahrungen als Mitarbeiter in einer Möbelbörse: „Man lernt, größeren Respekt zu haben vor der Leistung von Menschen, die dort arbeiten.“


30.03.2026

 

Bei der „Aktion Osternest“ haben christliche und muslimische Kooperationspartner einen Monat lang Lebensmittel gesammelt. Mit den Spenden unterstützen sie bedürftige Menschen im Landkreis Bernkastel-Wittlich.

 

Paulinus Wochenzeitung im Bistum Trier/red

 

(Ernst/bt) - Schönste Frühlingssonne beschien am 21. März ein besonderes spirituelles Ereignis im Weinort in der Verbandsgemeinde Cochem: Die Pfarrei Moselkrampen hatte zum Passionsspiel eingeladen, das Groß und Klein gleichermaßen berührte. Menschen jeden Alters folgten dem Weg Jesu an verschiedene Stationen.
Gemeinsam mit Messdienerinnen und Messdienern sowie Erwachsenen aus Ernst hat Pfarrer Jijo Antony die Leidensgeschichte in insgesamt sechs Stationen inszeniert. Entlang eines Weges wurde die Passion unter freiem Himmel nachgespielt. Eindrucksvoll stellten Kinder und Jugendliche die Szenen dar und erweckten die biblische Geschichte durch ihr Spiel zum Leben. An jeder Station gab es passende Meditationstexte, die zum Innehalten und Reflektieren einluden.

 

 


30.03.2026

 

(Berlin/dsb) - Die Schaustellerkultur auf Volksfesten in Deutschland ist in das Bundesweite Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes aufgenommen worden. Mit der Entscheidung würdigt die Deutsche UNESCO-Kommission die Arbeit der ca. 5.600 Schaustellerfamilien und – untrennbar davon – die Bedeutung unserer seit 1.200 Jahren gelebten Volksfestkultur.

 

Auf den rund 9.750 Volksfesten begrüßen die Schausteller und Schaustellerinnen jährlich ca. 200 Millionen Gäste. Ob Kirmes, Kirchweih, Jahrmarkt, Schützenfest, Dult oder Kerwe – kein anderes Freizeitvergnügen erlebt vergleichbaren Zuspruch. Volksfeste laden die Menschen zum Miteinander ein – ungeachtet ihres gesellschaftlichen, ethnischen, religiösen oder finanziellen Hintergrundes – und bei freiem Eintritt. Sie schaffen Identität, einen die Menschen und geben Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen – ganz analog, von Angesicht zu Angesicht.

 

 


30.03.2026


Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung, Naturkundemuseum Stuttgart und Uni Hohenheim publizieren deutschen Erstnachweis in „Zootaxa“

 

(Stuttgart-Hohenheim/uh) - „Schau mal, das ist doch keine normale Ameise“: Genau genommen war es Christine Härtel, Max Härtels Mutter, der die Ameise als erstes auffiel. Dabei waren die Besonderheiten eher unauffällig: etwas schlanker und dunkler waren die zwei Arbeiterinnen, mit Verhaltensweisen, die sie von heimischen Arten abgrenzen.

Doch Mutter und Sohn sind „Ameisenenthusiasten“, wie sie sich selbst bezeichnen. Einer der Hauptgründe, warum Max Härtel an der Universität Hohenheim im Fachgebiet Integrative Taxonomie der Insekten studiert. Entsprechend schnell reagieren die beiden und fangen die Tiere ein.




2.04.2026

 

Predigtgedanken von Pfarrerin Iris Schmitt zu Lukas 24, 36-45

(Quelle: Zentrum Verkündigung der EKHN, Frankfurt), gesprochen von Prädikant Gerd Schwalm

 


31.03.2026

 

(Rostock/Greifswald/skü/cme) - In den mehr als 300 Kirchengemeinden der Evangelisch-Lutherischen Kirchenkreise Mecklenburg und Pommern laufen die Vorbereitungen für die Karwoche und die Ostertage schon lange auf Hochtouren. Die Gemeinden laden zu Gottesdiensten, Andachten, Osterfeuern und gemeinsamen Eiersuchen ein.

Im Zentrum steht die Osterbotschaft: Gott wirkt weiter – auch in unruhigen Zeiten. Trotz einer Welt im Umbruch bleibt die göttliche Nähe spürbar. Mit der Auferstehung Jesu am Ostermorgen verbindet sich die Hoffnung auf neues Leben. Sie steht für die Überwindung von Leid und Tod und eröffnet die Perspektive eines Neuanfangs – persönlich wie angesichts von Krisen und Kriegen. Das Kreuz wird so zum Zeichen des Lebens und der Hoffnung.

 

Für Christinnen und Christen ist Ostern das wichtigste und zugleich eines der traditionsreichsten Feste des Kirchenjahres. In den Feiern von Gründonnerstag über Karfreitag bis Ostern werden das Sterben und die Auferstehung Jesu Christi lebendig gehalten. Während der Gründonnerstag das letzte Abendmahl Jesu mit seinen Jüngern thematisiert, steht der Karfreitag ganz im Zeichen seines Leidens und Todes. Am Ostersonntag folgt schließlich die fröhliche Feier der Auferstehung.

 

 


31.03.2026

 

Ein Ereignis prägte über Jahrhunderte hinweg die Auslegung von Geschichte: die römische Eroberung Jerusalems 70 n. Chr. Sie spielte für das Selbstverständnis der westlichen Christenheit fortan eine entscheidende Rolle und galt als Teil eines göttlichen Plans. Der Historiker Alexander Marx untersucht die Tragweite dieses historischen Moments in Tausenden von mittelalterlichen Texten.

 

Jerusalem, 70 n. Chr.: Römische Truppen eroberten die Stadt, schlugen einen jüdischen Aufstand nieder und zerstörten den jüdischen Tempel. Was hier als militärische Intervention begann, markierte einen Bruch, der weit über die Antike hinausreichte. „Das war wirklich eine Zäsur für das Judentum“, sagt der Historiker Alexander Marx von der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Gleichzeitig verschob sich in diesem Moment etwas Grundlegendes: Eine Bewegung, die bis dahin Teil des Judentums war, begann sich als eigene Religion zu formieren. Ohne die Zerstörung Jerusalems, so Marx, wäre das frühe Christentum wohl eine von vielen jüdischen Strömungen geblieben. Erst dieses Ereignis schuf die Bedingungen dafür, dass sich eine neue religiöse Ordnung herausbilden konnte.

 

 


31.03.2026

 

(München/dkv) - Rückenschmerzen sind in Deutschland weit verbreitet. Langes Sitzen am Schreibtisch, einseitige Belastungen und zu wenig Bewegung setzen der Wirbelsäule zu und können unter anderem zu einem Bandscheibenvorfall führen. Solveig Haw, Ärztin und Gesundheitsexpertin der DKV, erklärt Ursachen, Risiken und Behandlungsmöglichkeiten.

 



31.03.2026

 

(TORONTO, ON. / NASHVILLE, TN./lltm) — (Zur sofortigen Veröffentlichung) — Der Platin-ausgezeichnete Country-Künstler und Songwriter Tebey veröffentlicht das offizielle Musikvideo zur neuesten Single 'That's Gonna Leave A Memory', während der Titel beim Country-Radio in Kanada an Fahrt gewinnt und eine internationale Ausweitung vorbereitet wird. Mit früher Unterstützung von terrestrischem Radio, CBC und SiriusXM baut die Single Momentum auf – noch vor dem Start der internationalen Radio-Ausspielung am 1. April in Großbritannien, Deutschland, Benelux, Schweden, der Schweiz, Österreich, Australien und Neuseeland.

Geschrieben von Tebey gemeinsam mit den kanadischen Hitschreibern Steven Lee Olsen und Derek Hoffman, setzt 'That's Gonna Leave A Memory' (produziert von Tebey und Danick Dupelle, gemischt von Jay Dufour) auf lebendiges, schnappschussartiges Storytelling – eine sonnengetränkte Ode an jenes Sommerflair, das einen einfach nicht loslässt. Der Song fängt ein Gefühl ein, das zugleich unmittelbar und dauerhaft ist und flüchtige Hitze in etwas Bleibendes verwandelt. Dieser emotionale Faden kommt in der Bridge besonders deutlich zum Ausdruck: That's gonna leave me seeing you every time I close my eyes / Leave me looking back for the rest of my life / Like a tattoo, girl you left that kinda mark on me. Das neu veröffentlichte Musikvideo spiegelt diese Energie wider und übersetzt den nostalgischen, kinematografischen Ton in lebendige Erinnerungen auf der Leinwand.

 

 


31.03.2026

 

(Seelze/mhd) - Zu einem „Tag der offenen Tür“ lädt die Beratungsstelle der „Ergänzenden Unabhängigen Teilhabeberatung (EUTB)“ der Malteser in Garbsen/Seelze am Mittwoch, 15. April 2026, von 11 bis 13 Uhr ein. In ihren Räumen in der Ebertstraße 2 in Seelze stehen dann Beraterinnen für Gespräche zur Verfügung.

 

Mitten im Leben zu stehen und am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen ist für Menschen mit Behinderungen oft nicht selbstverständlich. Ihre Teilhabe ist eingeschränkt. Doch es gibt Mittel und Wege, dies zu ändern. Die EUTB der Malteser hilft hier weiter. Sie berät zu allen Fragen rund um soziale Teilhabe, Inklusion und Rehabilitation. Die Beratung versteht sich als Ergänzung zu bereits bestehenden Angeboten, möchte Ängste im Zusammenhang mit Behinderungen abbauen und ist unabhängig, individuell und kostenlos. Dies gilt auch dann, wenn eine Behinderung noch gar nicht eingetreten ist.

 

Kontakt und Information:

EUTB Malteser Hilfsdienst e.V. Garbsen-Seelze

Ebertstraße 2, 30926 Seelze-Letter

Telefon: (0511) 72529971 oder (0151) 67801030

E-Mail: [email protected]

Web: www.malteser.de/standorte/hannover.html

 

 

 


1.04.2026

 

Beim Markt der Möglichkeiten in Losheim stellten rund 15 Organisationen ihre Hilfs- und Beratungsangebote vor und luden zum Mitmachen ein.

 

Von Ute Keil

 

(Losheim/uk)– Es gibt viele Organisationen und Initiativen, die alten, kranken oder behinderten Menschen das Leben erleichtern wollen. Sie können das aber nur in optimalem Umfang tun, wenn ihnen ehrenamtliche Helferinnen und Helfer zur Seite stehen. Um ihr Angebot zu präsentieren, aber auch um Besucherinnen und Besucher für die Übernahme eines Ehrenamtes zu motivieren, fand im Losheimer Saalbau am Freitag, 27. März, zum zweiten Mal der Markt der Möglichkeiten statt. Organisiert wurde er vom Pastoralen Raum Wadern gemeinsam mit dem Caritasverband Saar-Hochwald und der Gemeinde Losheim am See. Rund 15 Aussteller präsentierten ihre Angebote rund um die Themen Vorsorge, Pflege, Gesundheit, Freizeit und Wellness. Ergänzt wurde das Angebot durch Vorträge über die Patientenverfügung, Frühdiagnostik bei Demenz und Schutz vor Einbruch und Diebstahl.

 

 


Gesicht zeigen

Eine christliche Besinnung von und mit Gert Holle

1.04.2026

 

Es gibt Momente im Leben, in denen wir am liebsten unsichtbar wären. Wenn Kritik laut wird, wenn Konflikte drohen, wenn wir Angst haben, uns zu offenbaren – dann ist die Versuchung groß, sich zurückzuziehen. Wir verstecken uns hinter einem Lächeln, hinter Sachlichkeit oder hinter einem hektischen Alltag. Doch was passiert, wenn wir unser wahres Gesicht zeigen? Wenn wir uns einbringen, Verantwortung übernehmen und unsere Stimme für das Gute erheben?

 

Mut zur Ehrlichkeit – auch mit unseren Schwächen

Jesus selbst hat uns gezeigt, dass wahre Größe nicht darin liegt, perfekt zu sein, sondern sich in seiner Menschlichkeit zu zeigen. Er war nicht unnahbar oder unfehlbar wirkend – er weinte über Lazarus (Johannes 11,35), er fürchtete sich im Garten Getsemani (Lukas 22,44) und er schrie am Kreuz: „Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?“ (Matthäus 27,46). Und doch hat er sein Gesicht gezeigt – in der tiefsten Not und in der größten Liebe.

 

Gesicht zeigen heißt Haltung zeigen

Wenn wir uns entscheiden, Gesicht zu zeigen, bedeutet das, dass wir Verantwortung übernehmen – für unser Handeln, für unsere Worte und für die Menschen um uns herum. Es heißt, nicht zu schweigen, wenn Unrecht geschieht. Es heißt, nicht wegzusehen, wenn jemand leidet.

  • Es ist der Schüler, der für seinen gemobbten Mitschüler einsteht.
  • Die Kollegin, die sich für Gerechtigkeit am Arbeitsplatz starkmacht.
  • Der Vater, der seinem Kind Werte wie Mitgefühl und Aufrichtigkeit vorlebt.

Jesus ruft uns dazu auf: „Ihr seid das Licht der Welt. Eine Stadt, die auf einem Berg liegt, kann nicht verborgen bleiben“ (Matthäus 5,14). Wir sind nicht berufen, im Dunkeln zu bleiben, sondern Licht zu sein – auch wenn es manchmal bedeutet, angreifbar zu werden.

 

Die Kraft, die aus dem Glauben kommt

Aber was ist, wenn uns die Kraft fehlt? Wenn wir uns ausgelaugt, überfordert oder sprachlos fühlen? Dann dürfen wir wissen: Gott ist nahe. In Psalm 145,18 heißt es: „Nahe ist der Herr allen, die ihn anrufen, allen, die ihn mit Ernst anrufen.“ Unsere Schwäche ist nicht das Ende, sondern der Ort, an dem Gottes Kraft beginnt.

  • Wenn der Boden ins Wanken gerät – er ist unser Halt.
  • Wenn Angst uns lähmt – er gibt uns Mut.
  • Wenn Dunkelheit uns umgibt – er entzündet ein Licht.

 

Ein Gebet für Mut und Vertrauen

Herr, du kennst mein Herz. Du weißt, wann ich mich verstecken will, wann mich Angst lähmt, wann ich zögere, aufzustehen. Gib mir den Mut, mein Gesicht zu zeigen. Hilf mir, für Wahrheit und Gerechtigkeit einzutreten, ohne Hass, sondern mit Liebe. Lass mich Licht sein, wo Dunkelheit herrscht. Und wenn meine Kraft schwindet, dann sei du mein Halt. Amen.

Segen für den Weg

Möge Gott dir die Kraft geben, dein Gesicht zu zeigen. Möge er dich mit Mut erfüllen, wenn du Haltung zeigen musst. Möge sein Licht dich begleiten, wenn du für andere eintrittst. Und mögest du wissen: Du bist nicht allein. Amen.

 

 


1.04.2026

 

(Graz/mug) - Anti-Aging-Versprechen gibt es viele, von Wundermitteln aus der Natur bis zu Hightech-Behandlungen. Doch die wirksamsten Strategien für gesundes Altern sind oft überraschend einfach. Was wir täglich essen, wie viel wir uns bewegen oder wie gut wir schlafen – viele kleine Entscheidungen beeinflussen, wie gesund wir altern. Genau hier setzt das neue Buch der Zellbiologin Corina Madreiter-Sokolowski von der Medizinischen Universität Graz und der Allgemeinmedizinerin Kristina Hütter-Klepp an: Sie zeigen, wie unser Lebensstil den Alterungsprozess mitbestimmt. Denn je früher man sich damit auseinandersetzt, desto besser, denn bereits in jungen Jahren werden entscheidende Weichen gestellt.

Gleichzeitig erforscht Corina Madreiter-Sokolowski in verschiedenen vom Österreichischen Wissenschaftsfonds FWF geförderten Forschungsprojekten die zellulären Mechanismen des Alterns und versucht, neue Angriffspunkte für Healthy-Aging-Strategien zu identifizieren.

 

 


1.04.2026

 

(Koblnenz/debeka) - Sodbrennen zählt zu den häufigsten Beschwerden des Verdauungstrakts. In Deutschland sind etwa 20 Prozent der Erwachsenen regelmäßig betroffen. Ernährung, Lebensstil und körperliche Veränderungen fördern das Leiden. Die Beschwerden sind meist harmlos, beeinträchtigen aber die Lebensqualität. Anhaltende Probleme sollten ärztlich abgeklärt werden, rät die Debeka, Deutschlands größte private Krankenversicherung.

 


1.04.2026

 

(München/sos) - Sport stärkt junge Menschen ganzheitlich. Er fördert Gemeinschaft, Selbstbewusstsein und eine gesunde Entwicklung – und vermittelt wichtige soziale Werte wie Fairness, Teamfähigkeit und Respekt. Darauf weist der SOS-Kinderdorf e.V. anlässlich des Welttags des Sports für Entwicklung und Frieden am 6. April hin. „Im Sport erfahren Kinder: „Ich kann was, ich bin stark!“ Das ist gerade für Kinder und Jugendliche wichtig, die Krisen und besondere Belastungen zu bewältigen haben oder unsicher sind“, sagt Astrid Brandl, Vorständin des SOS-Kinderdorfvereins. Zugleich bereitet der Kinderhilfsorganisation der zunehmende Bewegungsmangel bei jungen Menschen Sorge.

 

Beim Sport lernen Kinder und Jugendliche, mit Niederlagen umzugehen und im Team Verantwortung zu übernehmen. Sie entdecken ihre Fähigkeiten - unabhängig von schulischen Anforderungen - bauen Selbstvertrauen auf und profitieren auch psychisch: Bewegung hilft, Stress abzubauen und stärkt die seelische Gesundheit.

 

 


1.04.2026

 

Muskeln sind einer der entscheidenden Longevity-Faktoren. Wer dem altersbedingten Abbau von Muskelmasse nicht durch Krafttraining vorbeugt, riskiert ein erhöhtes Sturzrisiko und zunehmende Gebrechlichkeit. Aber um fit, kräftig und schmerzfrei zu sein, müssen keine schweren Gewichte im Fitnessstudio gestemmt werden. Muskelkraft, Stabilität und Koordination können in jedem Alter einfach zu Hause trainiert werden. Hier besteht kein Verletzungsrisiko, anders als bei intensiven Work-outs oder überforderndem Krafttraining im Studio. Der renommierte Wiener Arzt Dr. Peter Poeckh führt Sie in seinem neuen Buch zu mehr Kraft und Stabilität in Ihrem Körper.

 

 

 


2.04.2026

 

(Mainz/sl) - Viele Eltern lesen ihren Kindern zu selten vor – dabei unterstützt Vorlesen die Entwicklung von Kindern auf vielseitige Art und Weise. Es schafft Nähe, stärkt die Sprachentwicklung, fördert Fantasie und Konzentration und macht Lust aufs eigene Lesen. Zum Internationalen Kinderbuchtag am 2. April erinnert die Stiftung Lesen daran, dass Vorlesen der erste Schritt in die Welt des Lesens ist und Kinder aller Altersstufen unterstützt. Denn nicht nur für Klein-, sondern auch für Grundschulkinder ist das Vorlesen ein Gewinn. Es öffnet Kindern den Zugang zu Sprache und Wissen, hilft beim Lesenlernen und erleichtert so den Übergang in die Schule. Die drei wichtigsten Regeln beim Vorlesen sind: Lieber zu früh als zu spät beginnen, besser kurz als gar nicht vorlesen und vor allem gemeinsam Spaß haben. Die Stiftung Lesen gibt Tipps, wie der Start gelingt und wie ältere Kinder zum Lesen motiviert werden können.

 


2.04.2026

 

(München/ots)- Es gibt sie: die guten Nachrichten, die positiven Veränderungen und Aufwärtstrends für Kinder und Familien. In einer Welt, die oft reflexartig auf das Negative schaut, berichten die SOS-Kinderdörfer in den Good News über das, was uns aufrichtet.

Über 656.000 Schüler und Schülerinnen in Südafrika haben 2025 das ,National Senior Certificate' (NSC) bestanden. Das NSC ist das südafrikanische Äquivalent zum Abitur. Laut dem südafrikanischen Ministerium für Bildung haben dies noch nie zuvor so viele Heranwachsende geschafft. Die NSC-Quote ist in den letzten 17 Jahren von 60 auf 88 Prozent gestiegen.

 

 


2.04.2026

 

Die Ausstellung im Museum am Dom Trier zeigt das Letzte Abendmahl neu gedacht – von sakraler Kunst bis Popkultur. Ein spannender Blick auf 2000 Jahre Bildgeschichte.

 

Von Sabrina Birkel/red

 

(Trier/sb) – Das Museum am Dom hat am Freitag, 27. März, die neue Sonderausstellung „Zu Tisch! Das Letzte Abendmahl zwischen Sakrament, Kunst und Kitsch“ eröffnet. Die Präsentation widmet sich einem der ikonischsten Bildmotive der Weltkunst und beleuchtet dessen Wirkung und Wandel über zwei Jahrtausende. Besucher*innen erwartet ein vielseitiger Rundgang, der das Motiv des Abendmahls von der liturgischen Verehrung über vielfältige kulturelle Interpretationen bis hin zur Popkultur nachzeichnet. 

 

 


2.04.2026

 

Der Pastorale Raum Neunkirchen und Demenzverein des Landkreises Neunkirchen bieten erstmals den Kurs „Demenzsensibel Gottesdienst feiern“ an.

 

Von Ute Kirch

 

(Neunkirchen/uk) – Wenn Diakon Oliver Besch sich daran erinnert, wie er früher Gottesdienste in Seniorenheimen geleitet hat, muss er schmunzeln: „Ich habe oft festgestellt, dass Bewohner während des Gottesdienstes gut einschlafen können“, sagt Besch, „ich habe mich gefragt: Wie kann das sein? Ich habe mir doch so viel Mühe gegeben.“ Doch dem gelernten Krankenpfleger wurde klar, dass es nicht an fehlendem Interesse lag, sondern dass es vielen Seniorinnen und Senioren aufgrund ihrer dementiellen Erkrankung schwerfiel, einem Gottesdienst in der üblichen Liturgie über längere Zeit zu folgen.

 

 


2.04.2026

 

Beim Katholikentag lädt ein neues Format am Würzburger Markt zum Zuhören, Streiten und Mitmachen ein

 

(Würzburg/POW) - Wie kann Kirche Raum des Zuhörens und der Begegnung sein? Wie kann sie Orientierung bieten, um die Demokratie zu stärken? Mit diesen Fragen setzt sich beim 104. Deutschen Katholikentag in Würzburg die „Demokratiekirche“ in der Würzburger Marienkapelle auseinander. Der Ort selbst ist geschichtsträchtig und verdeutlicht zugleich die Spannung, in der Kirche steht, wenn sie Demokratie zum Thema macht. Die Marienkapelle steht dort, wo sich im Mittelalter Würzburgs Synagoge befand. Diese wurde bei einem der vielen Pogrome zerstört.

„Die ‚Demokratiekirche‘ setzt einen Akzent beim Würzburger Katholikentag: Sie wurde als Programmpunkt aus dem Kreis der Würzburger Arbeitskreisleitungen vorgeschlagen“, erklärt Dr. Harald Ebert vom Vorbereitungsteam der ‚Demokratiekirche‘. Mit dem Angebot werde Kirche selbst zum zivilgesellschaftlichen Akteur und melde sich besonders bei Fragen der Menschenwürde und weit darüber hinaus zu Wort.

 


Beiträge der  vergangenen Woche im Überblick

- Museum am Dom beleuchtet Abendmahl zwischen Sakrament, Kunst und Kitsch : Sonderausstellung „Zu Tisch!“ eröffnet

https://www.wirimnetz.net/.../museum-am-dom-beleuchtet.../

- Vom Zweifeln und vom Glauben

WortWeise Spezial - Ostern 2026

https://www.wirimnetz.net/.../wortweise-spezial-ostern-2026/

- Gewalt gegen Frauen ist im öffentlichen Raum längst normalisiert

https://www.wirimnetz.net/nachrichten/glaube-liebe-hoffnung/

- Demenzsensible Seelsorge: Was tun, wenn der Gottesdienst zu lang wird?

https://www.wirimnetz.net/.../demenzsensible-seelsorge.../

- Immer mehr Jugendliche in Südafrika erreichen dem Abitur vergleichbaren Abschluss

https://www.wirimnetz.net/.../immer-mehr-jugendliche-in.../

- BUCHVORSTELLUNG

Mehr Kraft fürs Leben – gerade dann, wenn wir sie am meisten brauchen - Peter Poeckhs Powertraining für zu Hause

Von Gert Holle

https://www.wirimnetz.net/.../kraft-und-stabilit%C3%A4t.../

- Auf dem Weg zum Katholikentag: Marienkapelle wird zur „Demokratiekirche“

https://www.wirimnetz.net/.../auf-dem-weg-zum.../

- Internationaler Kinderbuchtag: Vorlesen weckt die Lust aufs eigene Lesen

https://www.wirimnetz.net/.../internationaler.../

- Christen in Syrien leben in Angst

Schutz und Abschiebestopp für verfolgte Minderheiten!

https://www.wirimnetz.net/nachrichten/politik/

 

- Gerd Schwalm präsentiert Tango Transit

Interview des Monats April 2026

https://www.wirimnetz.net/.../interview-des-monats-april.../

- Gesund altern ist kein Zufall: Lebensstil als Schlüssel zum Healthy Aging

Was können wir heute schon für eine gesunde Zukunft tun?

https://www.wirimnetz.net/.../gesund-altern-ist-kein.../

- „Kirche des Monats April 2026“ ist in Eggenstein

https://www.wirimnetz.net/nachrichten/glaube-liebe-hoffnung/

- IMPULS ZUM TAGE

Gesicht zeigen

Eine christliche Besinnung von und mit Gert Holle

https://www.wirimnetz.net/

- Sodbrennen: Was tun, wenn’s brennt?

Ursachen, Soforthilfe und Prävention

https://www.wirimnetz.net/.../sodbrennen-was-tun-wenn-s.../

- Angebote fürs "Leben im Alter"

Markt der Möglichkeiten zeigt Wege ins Ehrenamt

https://www.wirimnetz.net/.../angebote-f%C3%BCrs-leben.../

- Religionsfreiheit schützen, Gewalt beenden

Erzbischof Burger und Landesbischöfin Springhart besorgt über Eskalation im Heiligen Land

https://www.wirimnetz.net/nachrichten/glaube-liebe-hoffnung/

- ZEIT Kinder- und Jugendbuch Preis: erste Bestenliste erscheint

https://www.wirimnetz.net/nachrichten/kultur/

- Sport macht stark fürs Leben!

Zum „Welttag des Sports für Entwicklung und Frieden“ am 6. April

https://www.wirimnetz.net/.../sport-macht-stark-f%C3.../

 

- Mitten ins Leben stellen

„Ergänzende Unabhängige Teilhabeberatung“ (EUTB) der Malteser lädt zum Tag der offenen Tür

https://www.wirimnetz.net/.../mitten-ins-leben-stellen/

- Die römische Eroberung Jerusalems – ein historischer Wendepunkt

https://www.wirimnetz.net/.../die-r%C3%B6mische.../

- Gerds Musikmagazin - Songs & Talks bei Radio X

Mittwoch, 1. April 2026 - 13:10 - 14:00 Uhr

https://www.wirimnetz.net/.../gerds-musikmagazin-songs.../

- Empfang von al-Scharaa in Berlin

Merz darf das Schicksal der Christen in Syrien über seinen Abschiebeeifer nicht vergessen!

https://www.wirimnetz.net/nachrichten/politik/

- Gefunden in Stuttgart: Studierende & Forschungsteam entdecken invasive Ameisenart

https://www.wirimnetz.net/.../gefunden-in-stuttgart.../

- TEBEY VERÖFFENTLICHT OFFIZIELLES MUSIKVIDEO ZU 'THAT'S GONNA LEAVE A MEMORY'

Single gewinnt Aufmerksamkeit beim Country-Radio in Kanada – internationale Ausspielung ab 1. April in wichtigen globalen Märkten geplant

https://www.wirimnetz.net/.../tebey-ver%C3%B6ffentlicht.../

- Bandscheibenvorfall: Ursachen, Symptome, Behandlung

Von Fehlhaltungen über Stress bis Muskelabbau – die wichtigsten Auslöser und die besten Gegenstrategien

https://www.wirimnetz.net/.../bandscheibenvorfall.../

- Ostern in MV: Hoffnung in bewegten Zeiten

Evangelische Kirchengemeinden laden zu Gottesdiensten ein

https://www.wirimnetz.net/.../ostern-in-mv-hoffnung-in.../

- 14. WTO-Ministerkonferenz: Verbot von Zöllen auf den digitalen Handel ausgelaufen

https://www.wirimnetz.net/nachrichten/politik/

 

- Oster-Ausstellung im Kloster Heilig Kreuz Püttlingen: Kunst am Ei

https://www.wirimnetz.net/.../oster-ausstellung-im.../

- Passionsspiele: Die Passion Jesu wird lebendig

https://www.wirimnetz.net/.../passionsspiele-die-passion.../

- Der Landtagspräsident in der Möbelbörse

https://www.wirimnetz.net/.../der-landtagspr%C3%A4sident.../

- FIDES-NACHRICHTEN - 30.03.2026

ASIEN/MALAYSIA - Malaysischer Botschafter beim Heiligen Stuhl: „Die Achtung der Menschenwürde und des Völkerrechts ist der Weg zum Frieden im Nahen Osten und in Südostasien“

https://www.wirimnetz.net/nachrichten/aus-aller-welt/

- Gefunden in Stuttgart: Studierende & Forschungsteam entdecken invasive Ameisenart

https://www.wirimnetz.net/.../gefunden-in-stuttgart.../

- Kein roter Teppich für Kriegsverbrecher und Islamisten!

Menschenrechtler fordern Ausladung von al-Scharaa

https://www.wirimnetz.net/nachrichten/politik/

- IMPULS ZUM TAGE

Hosianna! Gelobt sei, der da kommt in dem Namen des Herrn, der König von Israel!

https://www.wirimnetz.net/

- Diese Bank ist mehr als nur ein Möbelstück

Pastoraler Raum Trier und die kfd bringen Frauen in Kontakt und ins Gespräch

https://www.wirimnetz.net/.../diese-bank-ist-mehr-als.../

- Schaustellerkultur auf Volksfesten in Deutschland als Immaterielles Kulturerbe anerkannt

UNESCO-Kommission würdigt über 1.200 Jahre gewachsene und gelebte Tradition

https://www.wirimnetz.net/.../schaustellerkultur-auf.../


WÜNSCHE UND ANREGUNGEN

Was sollte, was könnte einmal schwerpunktmäßig in WIR IM NETZ besprochen werden? - Die Redaktion freut sich über Anregungen und Hinweise. Vielleicht möchten Sie / möchtest Du auch einen Beitrag liefern? Sie haben schöne Projekte, in ihrer Nähe und möchten darüber anderen erzählen? 

 

Bitte den Code eingeben:

Hinweis: Bitte die mit * gekennzeichneten Felder ausfüllen.



Der NEWSLETTER WURDE IN DIESER WOCHE UNTERSTÜTZT von

WIR IM NETZ - unabhängig und aktuell

Wenn Sie die redaktionelle Arbeit von WIR IM NETZ mit einem finanziellen Beitrag unterstützen wollen, würden wir uns sehr freuen.

BANKVERBINDUNG: Sparkasse Rheinhessen

IBAN: DE20 5535 0010 0004 1828 96

KONTOINHABER: Gert Holle

STICHWORT: WIN - WIR SIND DABEI