Newsletter W.I.N. - DER RÜCKBLICK

Die Woche vom 22.03.2026 - 28.03.2026

Foto: Gert Holle
Foto: Gert Holle

Liebe Leserin, lieber Leser,

diese Woche hatte es in sich. Selten liegen globale Krisen, gesellschaftliche Debatten, kulturelle Impulse und persönliche Glaubenserfahrungen so dicht beieinander wie in diesen Tagen

Die Nachrichten aus der Welt lassen uns nicht unberührt: Hunger und Perspektivlosigkeit in Somalia, fehlende Bildungschancen für Flüchtlingskinder im Tschad, der Libanon am Limit – und immer wieder die Frage nach Frieden, Gerechtigkeit und unserer gemeinsamen Verantwortung. Gleichzeitig zeigen viele Beiträge, wie konkret Hilfe aussehen kann und wo Menschen sich engagiert gegen das Wegsehen stellen.

 

Auch bei uns vor Ort wurde deutlich, wie sehr Zukunftsthemen an Gewicht gewinnen: Ernährungssicherheit, nachhaltige Landwirtschaft, soziale Absicherung im Alter oder die Rolle von KI und Mitbestimmung – es sind Fragen, die uns alle betreffen und die nach Orientierung verlangen.

Und doch war diese Woche mehr als nur Analyse und Nachricht: Sie war auch geprägt von Hoffnung, Gemeinschaft und gelebtem Glauben. Ob bei berührenden Momenten rund um „7 Worte vom Kreuz“ in Wetzlar, bei Initiativen wie dem „Osternest“ über Religionsgrenzen hinweg oder in den täglichen Impulsen und Besinnungen – immer wieder blitzt etwas von dem auf, was trägt

 

Kultur, Kirche und Gesellschaft zeigen sich dabei in ihrer ganzen Vielfalt: Ausstellungen, Diskussionen, neue Initiativen und nicht zuletzt die leisen, persönlichen Zugänge zum Glauben eröffnen Räume, in denen mehr möglich ist als nur das Offensichtliche.

 

Am kommenden Sonntag beginnt die Karwoche – eine Zeit der Verdichtung, der Fragen und der Hoffnung. Auch wir bei WIR IM NETZ werden diesen Weg bewusst mitgehen: Der nächste Newsletter erscheint bereits am Gründonnerstag, bevor wir uns bis Ostermontag eine kleine Pause gönnen.

Bis dahin lädt Sie dieser Wochenrückblick ein, noch einmal einzutauchen: in Themen, die bewegen, in Geschichten, die berühren, und in Gedanken, die vielleicht weiterwirken.

 

Ich danke Ihnen herzlich für Ihre Aufmerksamkeit und wünsche Ihnen ein gesegnetes Wochenende – und eine bewusst erlebte Karwoche.

 

Herzlichst

 

Gert Holle
Herausgeber und leitender Redakteur
WIR IM NETZ

 

 

 

 

 

 



23.03.2026

 

25 Jugendliche aus dem Pastoralen Raum Wadern haben im Rahmen ihrer Firmvorbereitung 500 neue Bäume gepflanzt und so einen Beitrag zur Bewahrung der Schöpfung geleistet.

 

Von Ute Kirch

 

(Weiskirchen/uk) – Zwischen den verbliebenen Fichten liegen splitterartige Rindenschollen auf dem trockenen Waldboden. Dort, wo noch früher Wald war, breitet sich heute eine nahezu kahle Fläche aus. Die Kronen der umliegenden Bäume sind ausgedünnt oder bereits vollständig abgestorben. Das Werk des Borkenkäfers. „Heute ist es extrem trocken, da müssen wir aufpassen, dass nicht der Wind noch einen der umstehenden Bäume umknickt“, sagt Forstfachwirt Oliver Linnebach, während die Äste unter seinen Stiefeln knacken. Er begleitet eine Gruppe von rund 25 Jugendlichen, die im Rahmen ihrer Firmvorbereitung im Pastoralen Raum Wadern etwas gegen den desolaten Zustand des heimischen Waldes tun möchte. Ausgerüstet mit Spaten und Arbeitshandschuhen haben sie am Freitag, 20. März, auf einem Waldstück zwischen Rappweiler und Weiskirchen rund 500 Stecklinge gepflanzt, um die geschädigte Waldfläche langfristig zu erneuern.  

 


23.03.2026

 

(Züssow/skü). Am heutigen Sonnabend, 21. März, fand die 8. Tagung der III. Synode des Pommerschen Evangelischen Kirchenkreises (PEK) statt. Die Tagung begann morgens um 9 Uhr im Wichernsaal des Tagungshotels „Ostseeländer“ mit einer Andacht, gehalten von Bischof Tilman Jeremias, und endete kurz nach 19 Uhr. Von den 55 Synodalen des Kirchenkreises nahmen 38 an der Tagung teil. Das Gremium war damit beschlussfähig. Zudem waren zwei Jugenddelegierte während der Tagung anwesend. Geleitet wurde die Synode von Präses Dr. Klemens Grube und den Vizepräsides Pastor Matthias Gienke und Dr. Verena Hoffmann. Schriftführende waren die Synodalen Dorothea ter Veen, Reinhard Kurowski und Pastor Christian Bauer. Schwerpunkte der Synode waren mit dem Blick auf die bevorstehende Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern im September 2026 der Umgang mit populistischen Parteien und verschiedene Fragestellungen im Themenfeld zwischen christlichem Glauben und politischer Verantwortung. Dazu fanden Diskussionen, Vorträge und Workshops statt.

 

 


23.03.2026

 

Wer außer seltsamen Sonderlingen studiert noch katholische Theologie? Im Podcast erzählen die Doktorandin Alexa Stephany und Prof. Walter Euler, warum ein Studium an der Theologischen Fakultät Trier Zukunft eröffnet.

 

Von Stefan Weinert

 

(Trier/sw) - Wer heutzutage katholische Theologie studiert, muss damit rechnen, irgendwo zwischen verschroben und wunderlich einsortiert zu werden: „Was willst du denn damit?“ In Zeiten, in denen Glaube und Kirche an Bedeutung verlieren, gehen die Studierenzahlen an den katholischen Fakultäten rapide zurück; auch an der Theologischen Fakultät des Bistums Trier. Alexa Stephany, die dort gerade ihre Doktorarbeit schreibt, und Prof. Walter Euler, der Rektor der Fakultät, sind trotz alledem überzeugt: Ein Theologiestudium hat Zukunft, gerade in Trier. Warum, schildern sie im Gespräch mit Stefan Weinert (übrigens auch ein Theologe). 

 

 


Steh auf, geh hin; dein Glaube hat dir geholfen

Fotoquelle: canva.com
Fotoquelle: canva.com
Und es begab sich, als er nach Jerusalem wanderte, dass er durch Samarien und Galiläa hin zog. Und als er in ein Dorf kam, begegneten ihm zehn aussätzige Männer; die standen von ferne und erhoben ihre Stimme und sprachen: Jesus, lieber Meister, erbarme dich unser! Und als er sie sah, sprach er zu ihnen: Geht hin und zeigt euch den Priestern! Und es geschah, als sie hingingen, da wurden sie rein.

Einer aber unter ihnen, als er sah, dass er gesund geworden war, kehrte er um und pries Gott mit lauter Stimme und fiel nieder auf sein Angesicht zu Jesu Füßen und dankte ihm. Und das war ein Samariter. Jesus aber antwortete und sprach: Sind nicht die zehn rein geworden? Wo sind aber die neun? Hat sich sonst keiner gefunden, der wieder umkehrte, um Gott die Ehre zu geben, als nur dieser Fremde? Und er sprach zu ihm: Steh auf, geh hin; dein Glaube hat dir geholfen.


Autor: Bibel: Lk. 17, 11 - 19; Foto: Canva.com

 


 

 

24.03.2026

 

Der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) in Rheinland-Pfalz gratuliert der CDU zum Wahlsieg bei der Landtagswahl und appelliert gleichzeitig angesichts der Zugewinne rechter Kräfte an die neue Regierung.

 

(Trier/Mainz/bt) – Der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) in Rheinland-Pfalz hat der CDU zum Wahlsieg bei der Landtagswahl am 22. März gratuliert. Zugleich ruft der Dachverband der katholischen Jugendverbände die zukünftige Landesregierung dazu auf, die Perspektiven junger Menschen konsequent in den Mittelpunkt der politischen Arbeit zu stellen. 

 

Die CDU stehe jetzt vor der Aufgabe, Rheinland-Pfalz zukunftsfähig zu gestalten. „Wir erwarten, dass die Wahlversprechen eingehalten und mit dem Fokus der Generationengerechtigkeit umgesetzt werden. Wir fordern darüber hinaus, dass sich die CDU der Forderung der anderen beiden demokratischen Parteien hinsichtlich einer Wahlalterabsenkung anschließt und diese umsetzt!“, erklärt Thomas Held, Vorsitzender der BDKJ-Landesstelle Rheinland-Pfalz. 

 

 


Apotheken-Protesttag: Zehntausende senden deutliches Signal an die Politik

Foto: ABDA Bundesvgg. Dt. Apothekerverbände / Fotograf:Nico Klemm
Foto: ABDA Bundesvgg. Dt. Apothekerverbände / Fotograf:Nico Klemm

24.03.2026

 

(Berlin/ots) - Mit bundesweit geschlossenen Apotheken und rund 25.000 Demonstrierenden in Berlin, Düsseldorf, Hannover und München haben die Apothekenteams ein deutliches Signal ausgesendet. "Apotheken gibt es nicht zum Nulltarif. Wir wollen darauf aufmerksam machen, dass die Apotheken seit Jahren unterfinanziert sind. Die Folge ist, dass sich das Apothekensterben immer weiter fortsetzt", sagt Thomas Preis, Präsident der ABDA - Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände, der heute auch auf der Kundgebung in Düsseldorf gesprochen hat: "Für die Menschen in Stadt und Land verlängern sich mit jeder geschlossenen Apotheke die Wege zur nächsten heilberuflich geführten Apotheke. Wir fordern deshalb die Bundesregierung auf, das Apothekenhonorar endlich zu erhöhen." Preis sagt: "Frau Bundesgesundheitsministerin, handeln Sie jetzt! Stehen sie weiter zu Ihren deutlichen Worten und setzen Sie die Erhöhung des Fixums um! Und ermöglichen Sie den Apotheken endlich jährliche, faire Verhandlungen zu unserem Honorar, damit wir nicht wieder länger als ein Jahrzehnt von steigenden Kosten abgehängt werden. Der Honorarstillstand muss endlich ein Ende haben."

 

 

 


24.03.2026

 

Beim ersten Osterweg 2.0. in Namborn gestalten Kinder der Marienschule und Erwachsene sieben Szenen von Palmsonntag bis Ostermontag. Das Projekt steht allen Interessierten offen.

 

Von Ute Kirch

 

(Namborn/uk)  Es ist eine Geschichte von Freundschaft und Verrat, von Leid und Tod, von Hoffnung und Liebe. Die Ereignisse der Karwoche – vom Einzug Jesu in Jerusalem am Palmsonntag bis zu seiner Auferstehung – berühren seit Jahrhunderten Menschen auf der ganzen Welt. Um die Geschichte für Kinder und Erwachsene erfahrbar zu machen, gestalten Schülerinnen und Schüler, Eltern und Lehrkräfte der Marienschule in Namborn in diesem Jahr erstmals im Dorfgemeinschaftshaus neben der Grundschule einen Osterweg. Entlang von sieben Stationen können Besucherinnen und Besucher in der Woche von Montag, 30. März, bis Samstag, 4. April, die bedeutsamsten Momente der letzten Lebenstage Jesu auf anschauliche Weise nacherleben.

 

 


Serie: Der Wegfall von USAID und seine Folgen, Teil 4

 

24.03.2026

 

(Lima/ots) - Peru ist geprägt von politischer Instabilität und sozialer Ungleichheit, von der besonders indigene Gemeinschaften und Geflüchtete betroffen sind. Der illegale Koka-Anbau und Bergbau sowie die illegale Abholzung weiten sich aus. Die Kriminalitätsraten steigen: In den Großstädten dominiert die organisierte Kriminalität, in ländlichen Gebieten kontrollieren kriminelle Banden die Koka-Anbauflächen. Aufgrund der USAID-Streichungen und der Einstellung weiterer US-Förderprogramme hat sich die humanitäre Lage in Peru erheblich verschärft. 2024 investierten die USA dort noch über 177 Millionen US-Dollar in Entwicklungszusammenarbeit-Projekte, 2025 waren es nur noch 56 Millionen US-Dollar, der Abbau geht sukzessive weiter. Federico Arnillas, Leiter für Entwicklungsprojekte bei den SOS-Kinderdörfern Peru, sagt: "Die Hauptleidtragenden sind die Kinder. Ohnehin sind schon überdurchschnittlich viele Kinder in Peru Gewalt, Kriminalität und Kinderarbeit ausgesetzt, die Finanzierungsstopps werden sich auf die Lebenswege einer großen Zahl von Kindern drastisch auswirken."

Peru ist kein Einzelfall. In einer Serie zeigen die SOS-Kinderdörfer, welche Folgen die Auflösung der US-Entwicklungsbehörde USAID und der Stopp zentraler Förderprogramme für Kinder und Familien in besonders betroffenen Ländern haben. Weitere Berichte folgen aus Afrika und Asien.

 

 


„Come and Stay“ – Eine Besinnung über die Hoffnung, die bleibt

Von und mit Gert Holle

Von Zeit zu Zeit sehen wir den Mond über uns.
Still leuchtet er, selbst wenn die Welt dunkel ist.
Er erinnert uns daran, dass Licht da ist – auch dann, wenn wir es nicht immer spüren.

Manchmal ist der Glaube wie dieser Mond.
Er scheint weit entfernt, blass hinter Wolken.
Und doch bleibt er da.
So singen wir im Lied:
“Sometimes I see the moon above, and sometimes I feel Your love.”
Das ist das ehrliche Bekenntnis eines Herzens, das zwischen Sehnsucht und Vertrauen pendelt.


Hoffnung mitten im Warten

In der Bibel finden wir viele Menschen, die warten mussten:
Abraham auf die Verheißung, Hannah auf ein Kind, die Jünger auf den auferstandenen Herrn.
Sie alle haben gelernt, dass Hoffnung kein Gefühl ist, sondern eine Entscheidung.
Paulus schreibt:

„Denn wir sind gerettet auf Hoffnung hin.“
(Römer 8,24)

Hoffnung bedeutet, weiterzugehen, auch wenn man den Weg noch nicht sieht.
Es ist die leise Kraft, die uns am Morgen aufstehen lässt, obwohl die Nacht schwer war.
Es ist das Vertrauen, dass Gott nicht fern bleibt, auch wenn er zu schweigen scheint.
Wie der Sänger im Lied sagt:
“Oh Jesus, where are You, I’ve waited so long, but I trust that You will return.”


Hoffnung im Alltag

Wer heute hofft, schwimmt oft gegen den Strom.
Nachrichten von Kriegen, Krisen, Einsamkeit – sie scheinen lauter zu sein als die Verheißungen Gottes.
Und doch: Inmitten dieser Welt flackert die Hoffnung weiter.
Vielleicht in einer Geste der Freundlichkeit,
in einer ausgestreckten Hand,
in einem stillen Gebet am Abend.

Jesus hat gesagt:

„In der Welt habt ihr Angst; aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden.“
(Johannes 16,33)

Diese Worte sind kein billiger Trost.
Sie sind ein Fundament, das trägt, wenn alles andere wankt.
Hoffnung heißt: Ich glaube, dass Gottes Geschichte mit mir weitergeht,
auch wenn ich sie gerade nicht verstehe.


Wenn der Mond wieder aufgeht

Come and Stay – „Komm und bleib“ – das ist mehr als eine Bitte.
Es ist das Herzgebet des Glaubens.
Denn wer Gott einlädt, in seinem Leben zu bleiben,
der öffnet Raum für Licht, für Frieden, für Verwandlung.

Manchmal sehen wir den Mond, manchmal nur die Wolken.
Aber beides gehört zu unserem Glauben.
Und wenn wir singen:
„Come, bring us Your hope, let the broken find their grace...”
dann bitten wir darum, dass diese Hoffnung uns verwandelt –
nicht nur tröstet, sondern stark macht, damit wir selbst Licht für andere werden.


🕊️ Gebet

Herr Jesus Christus,
manchmal fühlen wir uns verloren,
manchmal müde, manchmal ohne Mut.
Dann bitten wir Dich: Komm und bleib.
Bleib in unserer Angst, dass sie Frieden finde.
Bleib in unserer Unruhe, dass sie stille werde.
Bleib in unserer Freude, dass sie dankbar sei.
Bleib in unserer Welt, die so sehr nach Liebe hungert.
Lehre uns zu hoffen –
nicht auf das, was vergeht,
sondern auf Dich,
der da war, der da ist und der da kommt.
Amen.


🌿 Segensspruch

 

Der Herr segne dich mit dem Licht der Hoffnung,
dass du siehst, wohin dein Weg dich führt.
Er segne dich mit der Stärke des Vertrauens,
dass du nicht aufgibst, wenn Schatten fallen.
Und er segne dich mit dem Frieden Christi,
der bleibt –
heute, morgen und allezeit.
Amen.


24.03.2026

 

(Berlin/Tutzing/sk) - Die Gewinner*innen des bundesweiten Schreibwettbewerbs „Die Freiheit, die ich meine – Pressefreiheit“ wurden am, 20. März 2026, auf einer Festveranstaltung im Pfarramt der Nikolaikirche in Leipzig im Rahmen der Buchmesse gekürt. Für die musikalische Umrahmung sorgte Malte Splettstößer am Flügel.

Bewerber*innen aus ganz Deutschland in den Alters-Kategorien 16 bis 26 Jahre (Jugendliche und junge Erwachsene) sowie über 26 Jahre waren aufgefordert, Texte aller literarischen Gattungen zu dem Thema einzureichen. Eine dritte Kategorie richtete sich an Schüler*innen der Sekundarstufe. Initiatorin ist die Initiative „3. Oktober – Deutschland singt und klingt“, die jedes Jahr ein demokratisches Grundrecht als Thema für diesen literarischen Wettbewerb auslobt. Die Preisverleihung wurde von folgenden Partner*innen unterstützt: Stiftung Orte der deutschen Demokratiegeschichte, Stiftung Bildung-Werte-Leben, Postcode Lotterie sowie Stiftung Christliche Medien. Die Preisgelder wurden von der Leipziger Gruppe, der Porsche Leipzig GmbH und der Stiftung Forum Recht gestiftet. Außerdem unterstützt der Deutsche Journalistenverband Sachsen (DJV) den Wettbewerb als neuer Partner. Insgesamt wurden Preise im Gesamtwert von 4.500 Euro vergeben.

 


24.03.2026

 

1,1 Mio. Euro EFRE-Mittel für skalierbare Bioreaktoren-Plattform an Uni Hohenheim / neuartige, biointelligente Nahrungsmittel-Produktion vom Labor bis zum Pilotmaßstab

 

(Stuttgart-Hohenheim/uh) - Proteine, Fette oder Aromen aus zellulärer Landwirtschaft: Mikroorganismen und Pilze eröffnen neue Wege einer alternativen Herstellung von Nahrungsmitteln und Lebensmittelbestandteilen. Was im Labormaßstab bereits gelingt, stellt die Forschenden bei der Übertragung auf größere Mengen vor Herausforderungen. Nun entsteht im Projekt C.A.T.A.L.I.S.T. die skalierbare Hohenheim Cellular Agriculture Plattform. Für den Aufbau erhält die Universität Hohenheim in Stuttgart 1,1 Millionen Euro aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). Die Bioreaktoren-Plattform wird neben dem Institut für Lebensmittelwissenschaft und Biotechnologie auch Partnerinstitutionen in der Region offenstehen.


Niall Horan:
Singer-Songwriter kündigt DINNER PARTY LIVE ON TOUR
durch Großbritanien und Europa an

Im Oktober 2026 in Hamburg, Berlin, Köln und München

 

25.03.2026

 

(Frankfurt/ln) - gemeinsam an einem Tisch zu sitzen, fühlt sich an, als würde man die Zukunft miteinander teilen. Niall Horans neues Album „Dinner Party“, das am 5. Juni über Capitol Records erscheint, hat genau diesen Vibe eingefangen und lässt den Hörer mit Wärme, Witz und Aufrichtigkeit an diesem Erlebnis teilhaben. Das Album ist filmisch und organisch, mit Songs, die sich anhören, als würden Erinnerungen sanft entstehen. Julian Bunetta und John Ryan, Horans langjährige Mitstreiter, fungierten hierbei als Executive Producer. Zu seinen weiteren kreativen Partnern und Co-Autoren gehörten Afterhrs, Amy Allen, Ian Franzino, Andrew Haas, Steph Jones, Rocky Block sowie Joel Little. Horan, der kürzlich mit Myles Smith auf der gemeinsamen Single „Drive Safe“ kollaborierte, ziert das Cover des GQ HYPE Magazines. Jenes beschreibt „Dinner Party“ als „eine Kollektion an aufrichtigen, sepiafarbenen Liedern, die Horan laut eigener Aussage in 2024 zu schreiben begann, nachdem er 30 wurde, als er einen Gang zurückschalten, über die Vergangenheit nachdenken und sich seine Zukunft vorstellen konnte“.

Nun hat Niall Horan seine DINNER PARTY LIVE ON TOUR mit Terminen in Großbritannien und Europa angekündigt. Im Herbst spielt der irische Singer-Songwriter dann, neben Shows in der Londoner O2 Arena, der Dubliner 3Arena, dem Amsterdamer Ziggo Dome sowie der Pariser Accor Arena, auch Konzerte in Hamburg, Berlin, Köln und München, wo er sein neues Album live vorstellen wird.

 


25.03.2026

 

Wie wichtig die Büchereien den Menschen vor Ort sind, machen sowohl die Zahlen bei den Neuanmeldungen deutlich als auch die erneute Steigerung bei den Besucherzahlen.

 

(Trier/bt) – Die Katholischen Öffentlichen Büchereien (KÖB) im Bistum Trier haben auch im Jahr 2025 großen Zulauf erfahren. Das hat die Fachstelle mitgeteilt. „Im Vergleich zum Vorjahr zeigt sich erneut ein deutlicher Aufwärtstrend bei den Besucherzahlen und den Veranstaltungsangeboten der Büchereien“, schreibt die Leiterin der Fachstelle für katholische Büchereiarbeit im Bistum Trier, Dorothee Steuer. Wie wichtig die Büchereien den Menschen vor Ort sind, machen sowohl die Zahlen bei den Neuanmeldungen mit 5.429 deutlich als auch die erneute Steigerung bei den Besucherzahlen mit 247.735, davon allein 41.770 bei den Veranstaltungen. Nach der nun vorliegenden bistumsweiten Jahresstatistik für das Jahr 2025 beläuft sich der Bestand der 155 ausgewerteten KÖB auf rund 492.160 Medien, die 579.456-mal ausgeliehen wurden.  

 

 


25.03.2026

 

(Leipzig / Beirut/gaw) – Die militärische Eskalation im Libanon hat eine humanitäre Katastrophe ausgelöst. Während die staatliche Infrastruktur kollabiert, werden die Partnerkirchen des Gustav-Adolf-Werks (GAW) zu lebenswichtigen Anlaufstellen für Binnenflüchtlinge.

Die Lage im Libanon hat sich dramatisch zugespitzt. Massive Luftangriffe und Gefechte zwischen Israel und der Hisbollah im Süden führen zur Zerstörung zentraler ziviler Infrastruktur, wie den strategisch wichtigen Brücken über den Litani-Fluss. Ganze Regionen sind dadurch isoliert.

 

 


Dr. Katja Soennecken gibt im Podcast einen Einblick in die Welt der Essener und Qumran

Eine Episode, die historische Erkenntnisse lebendig werden lässt und die Faszination für die Wurzeln biblischer Tradition neu entfacht.

25.03.2026

 

(Bad Boll/eabb) - wie vielfältig war das Judentum zur Zeit des Zweiten Tempels und welche Rolle spielten Gruppen wie die Essener? In der aktuellen Folge des Podcasts Glaube.Liebe.Hoffnung. gibt Dr. Katja Soennecken Einblicke in die religiösen Strömungen rund um Qumran und die Schriftrollen vom Toten Meer.

Der Vortrag „Die Essener und andere Gruppen im Judentum“ wurde im Rahmen des biblisch-archäologischen Seminars 2026 gehalten. Ausgangspunkt des Seminars war das Thema „Qumran – die geheimnisvollen Schriftrollen vom Toten Meer“. Seit der zufälligen Entdeckung der fast tausend Schriftrollen und zahllosen kleinsten Fragmente im Jahr 1947 gelten sie als eine der bedeutendsten archäologischen Funde des 20. Jahrhunderts. Die Texte – darunter die ältesten bekannten biblischen Handschriften – sind ein wissenschaftliches Puzzle voller Rätsel: Wer hat sie verfasst? Welche Überzeugungen und Lebensweisen spiegeln sie wider? Und wie gelangten sie in die Höhlen nahe Qumran?

Dr. Soennecken beleuchtet diese Fragen und macht deutlich, wie vielfältig das Judentum in der damaligen Zeit geprägt war. Sie vermittelt einen fundierten Überblick über Gruppen wie die Essener, Pharisäer, Sadduzäer und weitere Strömungen, die in enger Beziehung zum kulturellen und theologischen Umfeld der Qumranfunde stehen.

 

 


25.03.2026

 

(Riedstadt/tg) - Der Fachkräftemangel bleibt eine der größten Herausforderungen der Gastronomie. Transgourmet Cook setzt mit der Initiative „Cook Youngstars“ bewusst früher an: bei Auszubildenden und jungen Talenten.

Der Fachkräftemangel bleibt eine der größten Herausforderungen der Gastronomie. Transgourmet Cook setzt mit der Initiative „Cook Youngstars“ bewusst früher an: bei Auszubildenden und jungen Talenten.

Am 13. April 2026 feiert Cook Youngstars gemeinsam mit Ambassador Patrick Ködel aka Pako auf der essenz in Augsburg seine öffentliche Premiere. Ziel ist es, jungen Köchinnen und Köchen eine Plattform für Austausch, Weiterentwicklung und Vernetzung zu bieten – praxisnah und auf Augenhöhe.

Dass der Bedarf groß ist, zeigen die bisherigen Aktivitäten: Bei sechs Berufsschulbesuchen haben über 100 Schülerinnen und Schüler Fische filetiert, Schweine zerlegt und die Produkte kreativ weiterverarbeitet. Der Fokus liegt dabei konsequent auf Handwerk, Produktverständnis und ehrlichem Feedback. Im Nachgang gibt es für jeden Teilnehmer noch ein personalisiertes Küchenmesser, welches persönlich überreicht wird.

 


26.03.2026

 

Die Sonderausstellung stellt das letzte Abendmahl als eines der bekanntesten Bildthemen westlicher Kulturgeschichte in den Mittelpunkt.

 

(Trier/bt) – Das Museum am Dom lädt am Freitag, 27. März 2025, um 18:30 Uhr zur Eröffnung der Sonderausstellung „Zu Tisch! Das “Letzte Abendmahl” zwischen Sakrament, Kunst und Kitsch“ ein. Neben einem Grußwort von Weihbischof Jörg Michael Peters gibt es eine Führung durch die Ausstellung mit Museumsdirektor Dr. Jürgen von Ahn und Daria Sander sowie Kevin Grotherr (beide wissenschaftliche Assistenzen). 


26.03.2026

 

Unter dem Motto „Jetzt erst recht” hat der Dominikanerpater Albert Seul im Rahmen des Katholischen Forums Koblenz vor fast 50 Zuhörern von seiner Lust am katholischen Glauben gesprochen.

 

Von  Julia Fröder

 

(Koblenz/jf) – Mit neuen Ideen die Kirche attraktiv gestalten, dabei traditionelle Formen mit modernen Inhalten füllen – das ist das Anliegen von Pater Albert Seul OP. Unter dem Motto „Jetzt erst recht” hat der Dominikanerpater im Rahmen des Katholischen Forums in Koblenz vor fast 50 Zuhörerinnen und Zuhörer am 23. März von seiner Lust am katholischen Glauben gesprochen. Die Veranstaltung mit dem Rektor der Wallfahrtskirche in Klausen fand im Bischöflichen Cusanus-Gymnasiums statt. 

 

 


26.03.2026

 

Bühne der Diözese Würzburg am Oberen Markt bietet Talk, Musik, Tanz, Akrobatik und Kabarett – Bistumsstand gleich nebenan

 

(Würzburg/POW) - Wie bunt und vielfältig die katholische Kirche im Bistum Würzburg ist, möchte die Bistumsbühne beim 104. Deutschen Katholikentag zeigen. Sie bietet von Donnerstag, 14. Mai, Christi Himmelfahrt, bis Samstag, 16. Mai, täglich am Oberen Markt in Würzburg ein abwechslungsreiches Programm. „Als gastgebendes Bistum haben wir unseren Stand in unmittelbarer Nachbarschaft zur Bistumsbühne – und das alles in der Innenstadt, während die anderen Bistümer auf der Kirchenmeile zu finden sind. Bei uns können die Besucherinnen und Besucher in geselliger Atmosphäre in den Austausch kommen, engagierte Ehrenamtliche genauso treffen wie Mitglieder der Bistumsleitung oder Protagonisten der Bistumsbühne“, sagt Florian Liebler, Verantwortlicher für Bistumsbühne und -stand.

 


26.03.2026

 

Platz 1 in Deutschland, Platz 6 in Europa, weltweit auf Platz 17: Uni Hohenheim erobert Spitzen-Platz in den Agrar- und Lebensmittelwissenschaften zurück

 

 

(Stuttgart-Hohenheim/uh) - Top-Platzierung für Spitzen-Forschung: In den Agrarwissenschaften einschließlich Food Sciences hat die Universität Hohenheim in Stuttgart QS World University Ranking by Subject 2026 den Platz 1 zurückerobert. Europaweit gehört sie in diesem Bereich mit Platz 6 zu den TopTen. Auch weltweit zählt sie zu den führenden Universitäten im Bereich Agrarwissenschaften: Sie liegt auf Platz 17 von 479 in diesem Fach gelisteten Universitäten. Das Ranking erschien am 25.3.2026. Ausführliche Ergebnisse unter https://www.topuniversities.com/subject-rankings.



26.03.2026


(München/sos) – Tilman Bastin leitet seit Anfang des Jahres die SOS-Kinderdorf-Stiftung. Der 47-Jährige bringt langjährige Erfahrung in den Bereichen Erben, Spenden und Stiften sowie in der Führung sozialer Organisationen mit und wird die strategische Weiterentwicklung der Stiftung vorantreiben.

„Mit Tilman Bastin gewinnen wir eine erfahrene Persönlichkeit mit ausgewiesener Expertise in der Stiftungsarbeit. Er wird die SOS-Kinderdorf-Stiftung mit Weitblick weiterentwickeln. Gleichzeitig danken wir Petra Träg, die die Stiftung über 20 Jahre mit außerordentlichem persönlichem Engagement aufgebaut und geprägt hat“, sagt Elke Tesarczyk, Vorstandsvorsitzende der SOS-Kinderdorf-Stiftung.

 


26.03.2026

 

(Köln/dr) - Die Heilige Woche und die damit verbundenen Kar- und Ostertage sind die wichtigsten christlichen Feiertage im Kirchenjahr. Sie nehmen in der katholischen Kirche eine ganz besondere Stellung ein. Zu Ostern feiern Christen die Wiederauferstehung Jesu, am dritten Tag nach seinem Tod am Karfreitag. Das höchste christliche Fest soll die Freude des Sieges Jesu über den Tod ausdrücken. 

Das Osterfest und die Gottesdienste aus dem Kölner Dom werden live im WEB-TV übertragen. Auch auf YouTube, facebook sowie der DOMRADIO.DE-App können alle Gottesdienste mitgefeiert werden. Auf der christlichen Streamingplattform Yesflix sind ebenfalls alle Gottesdienste von DOMRADIO.DE zu erleben.



26.03.2026

 

(Wetzlar/win) – Was bleibt, wenn der letzte Ton verklungen ist? In der Buderus Arena Wetzlar war es am Sonntag, 22. März 2026, vor allem eines: ein tiefes Echo aus Musik, Emotion und gemeinschaftlich erlebtem Glauben. Das Chormusical „7 Worte vom Kreuz“ von Albert Frey hat nahezu ein volles Haus bewegt – und wirkt bis heute nach.

Rund 700 Sängerinnen und Sänger aus sieben Projektchören der Region Mittelhessen hatten sich über Monate hinweg vorbereitet. Zwischen elf und 88 Jahren alt, bildeten sie einen generationenübergreifenden Klangkörper, der die Passionsgeschichte nicht nur erzählte, sondern erfahrbar machte.

Dass dabei knapp 13.000 Euro für die Christoffel-Blindenmission zusammenkamen, unterstreicht: Diese Aufführung war mehr als ein kulturelles Ereignis – sie war Ausdruck gelebter Nächstenliebe.


27.03.2026

 

(Mogadischu/ots)- Aufgrund der anhaltenden Dürre und unzureichender Hilfsleistungen sterben in Somalia bereits Kinder an Unterernährung. Das geben die SOS-Kinderdörfer weltweit bekannt. Bashir Said, nationaler Programmleiter der SOS-Kinderdörfer in Somalia, sagt: "Die Situation ist erschütternd. Wasserquellen sind ausgetrocknet, Felder verdorrt, ganze Orte von Hunger betroffen. Die Kinder haben dem am wenigsten entgegenzusetzen. Es zerreißt einem das Herz." Said warnt vor einer weiteren Eskalation: "Wenn nicht bald mehr Hilfe kommt, werden weitere Kinder sterben." Laut UN sind fast 5 Millionen Menschen in Somalia von der Dürre betroffen. 1,8 Millionen Kinder sind von Unterernährung bedroht.

 

 


27.03.2026

 

Bei der „Aktion Osternest“ haben christliche und muslimische Kooperationspartner einen Monat lang Lebensmittel gesammelt. Mit den Spenden unterstützen sie bedürftige Menschen im Landkreis Bernkastel-Wittlich.

 

Von Stefan Endres/Paulinus Wochenzeitung im Bistum Trier

 

(Wittlich/Bernkastel-Kues/se/bt) - Insgesamt 65 Gruppen aus dem Landkreis haben vom 18. Februar bis zum 18. März rund 250 Kisten voller Lebensmittel für die von der Caritas getragene Wittlicher „Tafel“ gesammelt. „Vor allem Kitas und Schulen, aber auch eine Reihe von Gruppen aus den Pfarrgemeinden haben sich an der erstmals durchgeführten Aktion beteiligt“, berichtet Engagemententwicklerin Gabriele Centurioni vom Pastoralen Raum Wittlich.

 

 


27.03.2026

 

Beim Caritasverband Koblenz gibt es ein neues Beratungsangebot für Menschen ab 60 Jahren, die sich in finanziellen Schwierigkeiten befinden.  

 

Von Caritasverband / red

 

(Koblenz/cv) - Es gibt ein neues Serviceangebot des Projektes „Stärkung der Teilhabe für lebenserfahrene Menschen“ in Koblenz. Steigende Lebenshaltungskosten oder unerwartete Ausgaben bedeuten für viele Seniorinnen und Senioren, insbesondere mit niedrigen Renten, eine große Herausforderung. Beim Caritasverband Koblenz gibt es eine Beratungsstelle für Menschen ab 60 Jahren, die sich in finanziellen Schwierigkeiten befinden.  

 

 


27.03.2026

 

ANTIPHON ist eine mehrteilige Klanginstallation, die das gesamte Ausstellungshaus in einen einzigen schwingenden Körper verwandelt.

(Oldenburg/bpar) - In seinen Arbeiten untersucht der New Yorker Künstler Noah Berrie Klang als etwas von Natur aus Relationales und Materielles, das zwischen vibrierenden Objekten, architektonischem Raum und den Zuhörern gemeinsam erzeugt wird. Er nutzt Rückkopplung, Transduktion und Stimmung als Kompositionsmethoden, um Systeme und Umgebungen auf ihre eigene Weise sprechen lassen.

 

In der Haupthalle des Hauses hängen neun Klaviersaiten von der Decke. Sie werden durch Bleigewichte gespannt und durch elektromagnetische Rückkopplung in Schwingung versetzt. Je nach der Situation im Raum schwingen sie mit Obertönen oder verstummen. Ein Gewicht entspricht der Masse des Körpers des Künstlers, die anderen Gewichte werden entsprechend gestimmt.

 

 


„Kommt her und seht…“ – Die leisen Spuren des Wunders

eine Besinnung zu dem Song "Come and See" von und mit Gert Holle

27.03.2026

 

„Kommt her und seht…“ – Die leisen Spuren des Wunders

„Kommt her und sehet an die Werke Gottes…“ – dieser Ruf aus dem 66. Psalm klingt wie eine Einladung, die Perspektive zu wechseln. Weg von dem, was laut ist, bedrängend, beunruhigend. Hin zu dem, was oft übersehen wird.

Denn ja – wir sehen viel Dunkel. Nachrichten, die uns erschüttern. Situationen, die uns überfordern. Gedanken, die uns die Zuversicht rauben. Gerade wenn wir hoffen, sind wir empfindlich für das, was diese Hoffnung infrage stellt.

Aber das ist nicht alles.

 

Wer innehält, wer zurückblickt – vielleicht nur auf die letzten Tage –, der entdeckt auch anderes:
Ein gutes Wort zur rechten Zeit.
Ein Moment der Kraft, der nicht aus uns selbst kam.
Ein Lächeln, das eine schwere Stunde leichter gemacht hat.
Ein kleines Stück Versöhnung.
Ein unerwarteter Lichtblick.

 

Es sind keine großen Wunder im spektakulären Sinn. Und doch sind es Spuren. Hinweise. Zeichen einer Gegenwart, die trägt.

Die eigentliche Frage ist nicht, ob wir etwas gesehen haben. Sondern: ob wir es als Geschenk erkennen. Ob wir uns daran freuen. Ob wir danken.

Dankbarkeit muss nicht laut sein. Sie zeigt sich oft leise: in einem freundlichen Gesicht, in einem stillen Gebet, in einem ehrlichen Wort im vertrauten Kreis. Vielleicht auch darin, dass wir den Mut finden, von dem zu sprechen, der uns all das schenkt.

 

„Kommt her und sehet…“ – das ist auch eine Einladung, andere mit hineinzunehmen. In ein Staunen. In ein Fragen. Vielleicht sogar in ein Vertrauen.

Möge uns in all dem das Sehen neu geschenkt werden.

 

Gebet
Gott,
öffne meine Augen für das Gute, das Du wirkst –
auch dort, wo ich es leicht übersehe.
Lehre mich, dankbar zu sein für die kleinen Dinge,
für die leisen Zeichen Deiner Nähe.
Schenke mir ein offenes Herz,
das Deine Spuren erkennt –
und den Mut, davon zu erzählen.


Amen.

 

 

Segen
Der Herr segne dich mit wachen Augen,
die das Gute erkennen.
Er schenke dir ein dankbares Herz
und einen stillen Mut, davon zu sprechen.
Und so begleite dich seine Gegenwart –
heute, morgen und an allen Tagen.
Amen.


28.03.2026

 

Die Mitgehbank verbindet Frauen in Trier – unterwegs an verschiedenen Orten, offen für Austausch, Geschichten und neue Begegnungen.

 

Von Simone Bastreri

 

(Trier/sb) – Eine Bank, die mehr ist als nur ein Möbelstück: Die „Mitgehbank“, deren Rückenlehne viele bunte Aufkleber zieren, macht sich immer wieder auf, um Frauen miteinander in Kontakt zu bringen. Sie wird ihrem Namen gerecht und „geht mit“ dorthin, wo Frauen leben, arbeiten, wirken. Dabei macht sie an Orten Halt, die Geschichten erzählen von Sehnsucht, Stärke, Engagement und Glauben.  

 

 


Beiträge der  vergangenen Woche im Überblick


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