Newsletter W.I.N. - DER RÜCKBLICK

Die Woche vom 9.11.2025 - 15.11.2025

Foto: Gert Holle
Foto: Gert Holle

Liebe Leserin, lieber Leser,

 

auch in dieser Woche gab es wieder zahlreiche interessante und unterhaltsamen Beiträge. Damit Sie nichts verpassen, haben wir für Sie diesen Newsletter zusammengestellt, der einige Highlights zeigt. Wir freuen uns, dass Sie sich die Zeit nehmen, sich inspirieren zu lassen und wünschen Ihnen ein gesegnetes Wochenende.

 

Alles Liebe

 

Gert Holle

Herausgeber und leitender Redakteur

WIR IM NETZ

 

 

 

 



15.05.2026

 

Dr. Josef Schuster, Präsident des Zentralrats der Juden, warnte in Trier vor wachsendem Antisemitismus und rief besonders die Zivilgesellschaft zum Handeln auf.

 

Von Christine Cüppers

 

(Trier/cc/bt) - Wie sieht jüdisches Leben heute in Deutschland und auch in Trier aus? Diese Frage hat Dr. Josef Schuster, Präsident des Zentralrats der Juden, am 2. Juni in der Trierer Markt- und Bürgerkirche St. Gangolf beantwortet. Zudem hat er Anregungen gegeben, wie wachsendem Antisemitismus zu begegnen ist. Schuster sprach auf Einladung des Kuratoriums der Markt- und Bürgerkirche und der Konrad-Adenauer-Stiftung über „Jüdisches Leben in Deutschland“. Das sei „vielfältig, vital und selbstbewusst, aber bedroht“. Eine Aussage, die nicht zuletzt durch das Sicherheits- und Polizeiaufgebot aus Rheinland-Pfalz und Bayern (die dortige Polizei ist für den in Würzburg lebenden Schuster zuständig) sichtbar wurde. Antisemitismus sei in Deutschland „nie weg gewesen“. Seit dem 7. Oktober 2023 aber „tritt er nicht mehr heimlich auf, sondern trägt sein Haupt hoch erhoben“, betonte der Präsident des 1950 gegründeten Zentralrats.  

 

 


Radio X Frankfurt - Hörerfenster

Gerds Musikmagazin - Songs und Talks

Mittwoch, 1. Juli 2026 - 13:10 - 14:00 Uhr

 

Wer im Gespräch und musikalisch dabei ist? Hört euch den Teaser an.

Empfang: www.radiox.de / UKW 91,8 (Frankfurt und Umgebung) / DAB+

 

Terminankündigung:

Martin Pfeiffer - 30.7.26 14:30 Seebühne Wölfersheim/Wetterau

 

 

 


15.06.2026

 

Hallo, liebe ESC-Fans,

hört euch erst den Podcast an und genießt im Anschluss die Videos. 

Viel Spaß.

 

Bis zum nächsten Mal

Euer Gerd

 

 


15.06.2026

 

(Trier/sw) - Im Podcast „himmelwärts und erdverbunden“ erzählt Pater Andreas Müller aus Trier von seinen Touren auf europäischen Pilgerwegen, von Einsamkeit und vollen Schlafsälen - und von den Spendenaktionen, die er mit seinem Pilgern verbindet.

 

Von Stefan Weinert

 

 

"himmelwärts und erdverbunden” macht sich auf die Socken auf den Pilgerwegen Europas; zusammen mit Pater Andreas Müller aus Trier vom Orden der Vinzentiner. Der ist seit über 20 Jahren immer im Sommerurlaub auf den europäischen Pilgerwegen unterwegs, immer allein; Ende Juni bricht er wieder auf. Er hat einsame Etappen erlebt und Schlafsäle voll schnarchender Mitpilger, hat an „durchbeteten“ Orten Halt gemacht und unterwegs viel nachgedacht. Seit einigen Jahren verbindet er mit seinen Pilgertouren Spendenaktionen für soziale Einrichtungen in Trier – „solidarisch pilgern“ nennt er das. Über all das erzählt er im Gespräch mit Stefan Weinert – und Tipps für Pilger-Neulinge gibt’s auch.


If Time Could Rest a While – Wenn die Zeit einmal ruhen könnte

Eine Besinnung zu Musik, Zeit und der Kraft der Wünsche – von und mit Gert Holle

„Doch die Uhr dreht sich weiter, gleichmäßig und unerbittlich,
mein Wunsch bleibt ein Wunsch, verblasst allmählich.
Ach, könnte ich die Zeiger nur für einen Moment anhalten,
könnte ich bleiben – dort, wo ich lebendig bin.“

 

Wer hat nicht schon diesen Wunsch verspürt – die Zeit anhalten zu können?
Ein kostbarer Augenblick, ein Lächeln, ein Gefühl der Nähe – und wir möchten, dass es nie vergeht. Doch das Leben ist Bewegung. Die Uhr dreht sich weiter, wie der Song sagt, „gleichmäßig und unerbittlich“.

Und doch liegt darin nicht nur Schmerz, sondern auch Verheißung.
Denn wo die Zeit fließt, da geschieht Leben. Jeder Augenblick ist Geschenk – unaufhaltsam, ja, aber auch voller Möglichkeiten.

Der Prediger im Alten Testament erinnert uns:

„Alles hat seine Zeit. Geboren werden hat seine Zeit, sterben hat seine Zeit... Weinen hat seine Zeit, und Lachen hat seine Zeit“ (Prediger 3,1–4).

Auch der Philosoph Augustinus fragte sich: „Was also ist die Zeit? Wenn mich niemand fragt, weiß ich es; wenn ich es erklären soll, weiß ich es nicht.“
Zeit bleibt ein Geheimnis – sie entgleitet uns, und doch ist sie das Gefäß, in dem Gott uns begegnet.

Der Song „If Time Could Rest a While“ erinnert daran, dass unsere Wünsche – nach Frieden, nach Liebe, nach einem Leben in Verbundenheit – nicht verloren sind, auch wenn sie sich nicht sofort erfüllen.

„Doch tief in mir brennt immer noch ein kleines Licht,
eine Stimme flüstert: ‚Ein Herz kann die Welt noch heilen.‘“

Das ist die leise, aber kraftvolle Botschaft des Liedes:
Die Zeit mag uns davontragen, aber sie kann nicht verhindern, dass Hoffnung Wurzeln schlägt.
Wünsche sind nicht naiv. Sie sind der Anfang von Veränderung.
Vielleicht können wir die Zeiger der Uhr nicht anhalten –
aber wir können die Richtung ändern, in die wir gehen.
Und manchmal genügt ein Herz, das an das Gute glaubt, um ein Stück Welt zu verwandeln.


Gebet

Gott der Zeit,
du hältst Anfang und Ende in deinen Händen.
Lehre uns, die Augenblicke zu schätzen,
das Schöne nicht festzuhalten, sondern zu leben.
Schenke uns Mut, unsere Wünsche zu bewahren
und sie in Taten der Liebe zu verwandeln.
Lass uns glauben, dass jeder kleine Schritt,
jedes offene Herz,
etwas verändern kann – in deiner Zeit.
Amen.


Segen

 

Gott segne deine Zeit,
damit du im Jetzt Frieden findest.
Er segne deine Wege,
damit du im Gehen Hoffnung entdeckst.
Und er segne deine Wünsche,
damit sie Spuren des Himmels auf Erden hinterlassen.
Amen.


Beiträge der  vergangenen Woche im Überblick


WÜNSCHE UND ANREGUNGEN

Was sollte, was könnte einmal schwerpunktmäßig in WIR IM NETZ besprochen werden? - Die Redaktion freut sich über Anregungen und Hinweise. Vielleicht möchten Sie / möchtest Du auch einen Beitrag liefern? Sie haben schöne Projekte, in ihrer Nähe und möchten darüber anderen erzählen? 

 

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