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Atemberaubende Ausblicke auf norwegische Fjorde. Foto: Benedikt Klafki
Atemberaubende Ausblicke auf norwegische Fjorde. Foto: Benedikt Klafki

Entdecke die Vielfalt des Nordens - Bewerbungsfrist für „Praktikum im Norden“ des Bonifatiuswerkes endet am 15. Januar

14.12.2023

 

(Paderborn/tm) - Beeindruckende Natur, inspirierende Menschen, spannende Erlebnisse: Das erwartet junge Menschen in Schweden, Norwegen, Finnland, Dänemark, Island, Lettland oder Estland. Das Bonifatiuswerk bietet in diesen Ländern vielfältige Praktikumsangebote in 16 Einsatzstellen. Jährlich können sich etwa 20 Freiwillige engagieren. Für das Praktikumsjahr 2024/2025 läuft die Bewerbungsphase noch bis zum 15. Januar 2024.  


Die Arbeit bei der Caritas in Stockholm, das Leben im Kloster in Oslo oder die Hilfe in einer katholischen Schule in Kopenhagen – der Freiwilligendienst des katholischen Hilfswerks hält für jede und jeden eine geeignete Einsatzstelle bereit. Ermöglicht wird ein Auslandsaufenthalt von mindestens sechs bis 14 Monaten. Das Förderprogramm „Praktikum im Norden“ ist eine Kooperation zwischen dem Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken mit Sitz in Paderborn und dem Newman-Institut im schwedischen Uppsala. Das Programm wird offiziell als „Anderer Dienst im Ausland“ anerkannt und hat seit Gründung im Jahr 2011 mehr als 200 Absolventinnen und Absolventen.

 

 

Infoplakat zum „Praktikum im Norden“. Foto: Bonifatiuswerk
Infoplakat zum „Praktikum im Norden“. Foto: Bonifatiuswerk

Elisabeth Stiller aus Lichtentanne in der Nähe von Zwickau entschied sich nach der Schule für einen Dienst bei den Schwestern des Birgittenordens im finnischen Turku. Für die 18-Jährige eine besondere Zeit: „Neben den unzähligen herzlichen Momenten mit den Schwestern, mit denen ich zusammenarbeite, genieße ich tatsächlich am meisten den Freiraum und die wortwörtlich frische Luft, die man, nach zwölf Jahren stickiger Klassenräume, in Finnland schnuppern kann.“ Im Gästehaus der Schwestern hat sie die Besonderheiten der katholischen Kirche in Finnland kennengelernt: „Die Kirche ist sehr international, denn die Einwanderer bringen unterschiedliche Prägungen mit. Neue Ideen und klassische Traditionen kommen hier zusammen.“ 

 

Im norwegischen Bergen lebt derzeit Johannes Paditz (18) aus Radebeul. Bis Juni 2024 arbeitet er dort in einer katholischen Schule. „Im St. Paul Gymnasium können wir das norwegische Schulsystem kennenlernen und den Lehrern im Schulalltag bei ihrer Arbeit helfen. Das macht viel Spaß und ist vor allem auch sehr abwechslungsreich“, erzählt er.  

 

„Das Praktikum im Norden bietet jungen Menschen Chancen für ihr Leben. Inmitten eines neuen Landes, einer neuen Sprache und einer neuen Kultur wachsen sie über sich hinaus und erweitern ihren Horizont. In unseren Projekten in Nordeuropa und im Baltikum erhalten sie einen Einblick in eine internationale Diaspora-Kirche. Und die vielen Begegnungen mit inspirierenden Menschen eröffnen Wege, die oft sogar weit über das Praktikum hinaus reichen“, sagt Monsignore Georg Austen, Generalsekretär des Bonifatiuswerkes.  

 

 

Mehr Informationen über das „Praktikum im Norden“ und zur Bewerbung finden Sie unter www.praktikum-im-norden.de.